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Bedrohung in Münchner S-Bahn: Messerangriff auf Jugendliche

24-Jähriger festgenommen, Ermittlungen wegen Körperverletzung und Widerstand laufen

Von Blaulichtreport
Bedrohung in Münchner S-Bahn: Messerangriff auf Jugendliche
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

In der Nacht zum Sonntag, den 18. Januar, kam es auf der S-Bahn-Linie S6 zwischen Leuchtenbergring und Ostbahnhof in München zu einer Bedrohungssituation, die den Einsatz der Bundespolizei erforderlich machte. Ein 24-jähriger jemenitischer Staatsangehöriger griff laut offizieller Meldung zwei deutsche Jugendliche an und bedrohte sie, indem er andeutete, ein Messer ziehen zu wollen.

Vorfall in der S-Bahn – Chronologie der Ereignisse

Der Vorfall ereignete sich gegen 00:45 Uhr. Die beiden Jugendlichen im Alter von 17 und 18 Jahren verließen daraufhin die S-Bahn und begaben sich nach dem Halt am Ostbahnhof zum Bundespolizeirevier, um Hilfe zu suchen. Auch der Tatverdächtige stieg am Ostbahnhof aus.

Festnahme am Bahnsteig und weiterer Ablauf

Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen den Verdächtigen am Bahnsteig 2 an. Aufgrund der gemeldeten Messerandrohung wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Eine Durchsuchung ergab jedoch, dass weder ein Messer noch ein anderer gefährlicher Gegenstand bei ihm oder am Bahnsteig gefunden wurde.

Während der Durchsuchung der Gewahrsamszelle leistete der Tatverdächtige erneut Widerstand. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, wobei der Mann auch während des Transports ins Krankenhaus weiter Widerstand leistete und die Dienstwaffe eines Beamten angriff.

Ermittlungen und rechtliche Konsequenzen

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzte die Staatsanwaltschaft den 24-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiter. Vorgeworfen werden dem Mann unter anderem Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Hintergrund: Bundespolizeiinspektion München

Die Bundespolizeiinspektion München ist für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bahnverkehrsbereich in München und umliegenden Landkreisen zuständig. Dienststellen befinden sich an mehreren wichtigen Bahnhöfen, darunter Ostbahnhof, Hauptbahnhof, Pasing und Freising.

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Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Die Bundespolizei bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden und verweist auf ihre Kontaktmöglichkeiten für weitere Rückfragen.

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