Brand im Münchner Dachgeschoss schnell gelöscht
31 Bewohner evakuiert, zwei Katzen gerettet – Polizei sucht Brandursache

Am späten Mittwochabend kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Passauerstraße, München, zu einem Brand im Dachbereich. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte führte zur erfolgreichen Evakuierung aller Bewohner und zur Rettung von zwei Katzen. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation medizinisch versorgt.
Brandentstehung und Einsatzverlauf
Die Leitstelle erhielt um 23:47 Uhr die erste Meldung über eine starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss des Wohngebäudes. Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine erhebliche Rauchbelastung in der Umgebung. Trotz anfänglich unklarer Brandherd-Lokalisation konnten die Einsatzkräfte den Brand rasch aufspüren.
An der Dachterrasse bei der Dachgaube des obersten Stockwerks wurde dichter und offener Rauch festgestellt. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor und setzten ein C-Strahlrohr zur Brandbekämpfung ein. Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurde die Fassade im Bereich der Brandstelle großflächig geöffnet.
Evakuierung und Betreuung der Bewohner
Parallel zu den Löschmaßnahmen evakuierte die Feuerwehr das gesamte Gebäude. Insgesamt wurden 31 Personen in Sicherheit gebracht. Sie konnten vorübergehend in einem Bus der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) unterkommen, der eigens für diesen Zweck bereitgestellt wurde. Der Bus konnte aufgrund des Einsatzes nicht weiterfahren, stand aber als schützende Unterkunft zur Verfügung.
Im Zuge des Einsatzes musste eine Person, vermutlich aufgrund einer Rauchgasvergiftung, vom Rettungsdienst behandelt werden. Zudem konnten zwei Katzen lebend aus einer Wohnung gerettet werden.
Lage nach dem Brand und weitere Maßnahmen
Bereits nach etwa 30 Minuten konnte die Feuerwehr den Brand als gelöscht melden. Die Einsatzkräfte kontrollierten angrenzende Bereiche sorgfältig, um eine weitere Gefährdung auszuschließen. Anschließend kehrten die evakuierten Bewohner schrittweise in ihre Wohnungen zurück.
Der entstandene Sachschaden wurde von der Feuerwehr nicht beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen und bleibt weiterhin involviert.
Danksagung an Einsatzkräfte und Unterstützer
Ein besonderer Dank ging von der Feuerwehr an die beteiligten Einsatzkräfte der Polizei sowie an die Münchner Verkehrsgesellschaft für die kurzfristige Bereitstellung des Busses zur Betreuung der betroffenen Personen.
Die schnelle und koordinierte Rettungsaktion in dieser Nacht zeigt das reibungslose Zusammenspiel der Münchner Einsatzkräfte – ein Einsatz, bei dem Schlimmeres verhindert werden konnte.
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