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Feuer in schwer zugänglicher Gartenhütte in München

Feuerwehr kämpft unter erschwerten Bedingungen – Polizei ermittelt Brandursache

Von Blaulichtreport
Feuer in schwer zugänglicher Gartenhütte in München
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am frühen Montagabend, dem 15. September 2025, kam es an der Wilhelmine-Reichard-Straße im Münchner Stadtteil Lerchenau zu einem Brand auf einem Gartengrundstück. Ein rascher Feuerwehreinsatz verhinderte Schlimmeres, dennoch gestaltete sich die Brandbekämpfung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten als äußerst anspruchsvoll.

Schwieriger Zugang und rasche Ausbreitung des Feuers

Die Feuerwehr wurde gegen 18:27 Uhr zu einem Brand im Bereich der Lasallestraße alarmiert. Vor Ort war bereits die Polizei eingetroffen, die die Einsatzkräfte in die komplexe Lage einwies: Das Brandobjekt lag schwer zugänglich in einem eingezäunten Gartengrundstück, umgeben von dichtem Buschwerk. Bereits beim Eintreffen stand ein Anbau der Gartenhütte in Vollbrand, das Feuer drohte auf weitere Bereiche überzugreifen und sich über den Giebel auszubreiten.

Der Zugang zur Brandstelle war problematisch. Einsatzkräfte mussten zunächst mit Kettensägen dichteres Gehölz entfernen, um einen Weg zum Brandherd zu schaffen. Erst danach konnte der eigentliche Löschangriff mit drei C-Rohren unter Atemschutz eingeleitet werden.

Kontrolle auf Personen und Herausforderungen im Einsatz

Die Einsatzkräfte kontrollierten die Hütte vorsorglich auf mögliche Personen, da Hinweise vorlagen, dass der Bau in der Vergangenheit als provisorisches Schlaflager genutzt worden sein könnte. Glücklicherweise konnten sie niemanden auffinden.

Nachdem "Feuer aus!" gemeldet wurde, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten weiterhin aufwändig. Das Innere war mit großen Mengen Unrat gefüllt, und eine Blecheindeckung erschwerte den Zugang zu möglichen Brand- und Glutnestern. Um diese aufzuspüren, wurde eine Drehleiter nachgefordert, die mit einer Rettungssäge ausgestattet war. Das Blechdach konnte so geöffnet und verbliebene Brandherde mithilfe einer Wärmebildkamera lokalisiert und abgelöscht werden.

Nachlöscharbeiten und weitere Maßnahmen

Nach rund zweieinhalb Stunden intensiven Einsatzes war das Feuer vollständig gelöscht. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten und die schwierigen Bedingungen vor Ort forderten die Einsatzkräfte bis zum Schluss.

Unklare Brandursache – Polizei ermittelt

Zur Ursache des Feuers konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen zur Brandursache werden nun von der Polizei übernommen. Hinweise darauf, dass die Gartenhütte als Schlaflager genutzt wurde, könnten gegebenenfalls eine Rolle in den weiteren Untersuchungen spielen.

Der Brand im dicht bebauten Lerchenauer Gartenbereich zeigt erneut, wie wichtig ein schnelles und koordiniertes Handeln von Feuerwehr und Polizei bei schwer zugänglichen Einsatzlagen ist. Die weiteren Ermittlungen zum Ausbruch werden nun mit Hochdruck fortgesetzt.

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