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Gesuchter Straftäter an der A93 festgenommen

Ungarischer Mann kehrte trotz Abschiebung zurück und muss Haftstrafe absitzen

Von Blaulichtreport
Gesuchter Straftäter an der A93 festgenommen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat am Donnerstag, den 5. Februar, an der Autobahn A93 bei Kiefersfelden einen ungarischen Staatsangehörigen festgenommen. Der 26-jährige Mann, gebürtig aus Serbien und mittlerweile ungarischer Staatsbürger, wurde noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Bernau überstellt. Dort muss er eine Restfreiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verbüßen.

Grenzkontrolle führt zur Festnahme

Die Festnahme erfolgte bei einer routinemäßigen Kontrolle an der Tank- und Rastanlage Inntal-Ost. Die Bundespolizei erkannte, dass der Beifahrer eines österreichischen Transporters mittels Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Pforzheim hatte ihn bereits 2021 in zehn Fällen des Diebstahls zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

  • Vorbestraft wegen mehrfachen Diebstahls
  • 377 Tage Haftstrafe waren noch zu verbüßen
  • Gerichtlich angeordnete Einziehung von 6.900 Euro
  • Hintergrund: Haft, Abschiebung und Rückkehr

    Nach einer Untersuchungshaft wurde der Mann 2022 vorzeitig entlassen und nach Ungarn abgeschoben. Seine Rückkehr nach Deutschland erfolgte trotz einer noch offenen Reststrafe und der Verpflichtung, 6.900 Euro – aus den Diebstählen stammendes Geld – abzuführen.

    Da der Festgenommene den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte, bleibt ihm lediglich der Weg zurück ins Gefängnis. Eigene Angaben des Mannes zufolge war er davon ausgegangen, das Urteil gelte nicht, da er nur auf der Durchreise sei. Doch dem Irrtum wurde umgehend begegnet; seine Reisepläne sind bis mindestens Mitte Februar 2027 unterbrochen.

    Die Arbeit der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

    Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist zuständig für einen großen Bereich entlang des deutsch-österreichischen Grenzgebiets, der sich über mehrere Landkreise und Städte erstreckt. Mit rund 450 Mitarbeitenden wird vor allem gegen grenzüberschreitende Kriminalität, wie unerlaubte Migration oder Delikte im Bahnwesen, vorgegangen. Auf einem 200 Kilometer langen Grenzabschnitt und etwa 370 Bahnkilometern in rund 70 Bahnhöfen wird die Sicherheit gewährleistet.

    Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten

    Weitere Details zur Zuständigkeit oder zu aktuellen Fällen können über die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion eingeholt werden.

    Bundespolizeihttps://www.bundespolizei.de

    Social Media – Bundespolizei Bayernhttps://www.x.com/bpol_by

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