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Kurzmitteilung: Festnahme am Münchner Hauptbahnhof eskaliert

40-Jähriger soll Beamte angegriffen haben – Alkohol- und Drogenverdacht, eine Polizistin leicht verletzt

Von Blaulichtreport
Kurzmitteilung: Festnahme am Münchner Hauptbahnhof eskaliert
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Münchener Hauptbahnhof ist es am Dienstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein 40-Jähriger widersetzte sich nach Angaben der Bundespolizeidirektion München den Maßnahmen der Bundespolizei und griff Beamte tätlich an. Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Blutentnahme sowie eine Vorführung an.

Vorfall am Hauptbahnhof

Nach der Mitteilung der Bundespolizei war der Mann bereits zuvor mehrfach auffällig geworden. Am Donnerstag, 14. Mai, soll der 40-jährige slowenische Staatsangehörige bei einer körperlichen Auseinandersetzung einen 37-jährigen Sicherheitsmitarbeiter ins Gesicht geschlagen haben. Vorausgegangen war demnach, dass der Mitarbeiter ihn wegen eines Hausverbots aus der Bahnhofsmission verwiesen hatte.

Der Mann flüchtete zunächst, konnte jedoch im Nahbereich von Bundespolizisten gestellt werden. Auch bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und versuchte, Beamte anzugreifen.

Widerstand gegen Polizeimaßnahmen

Am Dienstagnachmittag meldete ein Zeuge der Bundespolizei, dass der Mann erneut mehrfach gegen ein bestehendes Hausverbot verstoßen habe. Als die Bundespolizeistreife eintraf, rauchte der Mann vor den Räumen einer Hilfsorganisation. Der Aufforderung, das Rauchen einzustellen, kam er nicht nach.

Bei weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete er nach Angaben der Behörde erheblichen Widerstand. Er wurde daraufhin gefesselt zur Dienststelle gebracht. Dort habe er erneut versucht, einer Beamtin einen Kopfstoß zu versetzen. Die Beamtin verletzte sich bei dem Einsatz leicht, blieb aber dienstfähig.

Ermittlungen und Folgemaßnahmen

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem wohnsitzlosen Mann einen Wert von 0,86 Promille. Ein Drogen-Schnelltest fiel positiv aus.

Die Staatsanwaltschaft München ordnete für den heutigen Tag eine Vorführung beim Haftrichter an. Die Bundespolizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs, Widerstands, Hausfriedensbruchs und des Verdachts der Körperverletzung.

Zuständigkeit der Bundespolizei in München

Die Bundespolizei ist nach eigenen Angaben für polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich Anlagen Bahn zuständig. Zum Bahnnetz in Deutschland gehören 210 Bahnhöfe und Haltepunkte auf 440 Streckenkilometern.

Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt München die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Die Wache und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befinden sich in der Denisstraße 1, rund 500 Meter fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und in Freising.

Weitere Informationen verweist die Bundespolizei auf die oben genannte Kontaktadresse sowie auf ihre offiziellen Online-Angebote.

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