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Messerbedrohung am Bahnhof Rosenheim

Betrunkener soll 20-Jährige bedroht haben – zwei Männer griffen ein und entwaffneten ihn

Von Blaulichtreport
Messerbedrohung am Bahnhof Rosenheim
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Dienstagnachmittag, am 5. Mai, hat sich am Bahnhof in Rosenheim ein Vorfall ereignet, bei dem eine 20-Jährige offenbar mit einem Messer bedroht wurde. Nach Angaben aus der Pressemeldung griffen zwei Männer in der Situation sofort ein und verhinderten damit womöglich Schlimmeres. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, die junge Frau blieb körperlich unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Vorfall in der Bahnhofshalle

Nach einem Zeugenhinweis soll ein betrunkener Deutscher die 20-Jährige in der Bahnhofshalle zunächst als Kundin angesprochen und ihr Komplimente gemacht haben. Als die Frau den Verkaufsbereich verlassen wollte, habe er ihr unvermittelt ein Küchenmesser entgegengehalten.

Die Situation entwickelte sich laut Mitteilung binnen kurzer Zeit zu einem bedrohlichen Einsatz, der nur durch das Eingreifen Unbeteiligter unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Courage der Umstehenden verhindert eine Eskalation

Ein anderer Ladenbesucher sei nach eigenen Angaben auf einen Schrei und die offenkundig bedrohte Frau aufmerksam geworden. Der 46-jährige Ungar habe den Mann daraufhin sofort gestellt. Gleichzeitig habe ein Angestellter des Geschäfts entschlossen eingegriffen. In der Folge gelang es dem 27-jährigen Syrer, dem Mann das Messer abzunehmen.

Nur wenige Augenblicke später waren Sicherheitskräfte sowie Bundespolizei und Landespolizei vor Ort. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Festnahme und erster Befund

Bundespolizisten brachten den vorläufig festgenommenen Mann zur örtlichen Dienststelle. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Einige Stunden nach der Festnahme äußerte sich der Beschuldigte zum Tatvorwurf weiterhin nicht.

Als feststand, dass der Grad seiner Alkoholisierung keine Gefährdung für andere Personen mehr darstellte, wurde der Gewahrsam beendet. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Zuständigkeitsbereich der Rosenheimer Bundespolizei

Die bahn- und grenzpolizeilichen Verantwortungsbereiche des Bundespolizeireviers Rosenheim erstrecken sich über die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie die Stadt und den Landkreis Rosenheim.

Die Inspektion ist laut Mitteilung zwischen Chiemsee und Zugspitze im Einsatz. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vorgehen gegen grenzüberschreitende Kriminalität. Auf einem 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt die Polizei vor allem dem Einschleusen von Ausländern und der ungeregelten, illegalen Migration entgegen.

Sicherheit auf Bahnstrecken und an Bahnhöfen

Zusätzlich sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen.

Weitere Informationen verweist die Mitteilung auf die genannte Kontaktadresse sowie auf bundespolizei.de und www.x.com/bpol_by.

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