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Nächtliche Brände in München: Verletzte und hoher Schaden

Wohnungsbrand in Lerchenau fordert Schwerverletzten, Baustellenfeuer in Freiham rasch gelöscht – Polizei ermittelt

Von Blaulichtreport
Nächtliche Brände in München: Verletzte und hoher Schaden
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Wochenende kam es in München zu zwei bedeutenden Brandeinsätzen, die die Feuerwehr vor immense Herausforderungen stellten. Dabei wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt und erheblicher Sachschaden verursacht.

Brand in Wohnhaus in Lerchenau: Schwerverletzter nach nächtlichem Feuer

In der Nacht zum Samstag ereignete sich gegen 23:36 Uhr ein folgenschwerer Brand im Stadtteil Lerchenau. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Wohnung. Passanten hatten zuvor berichtet, dass sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung befand und um Hilfe gerufen hatte.

Umgehend wurde ein Löschangriff von außen sowie parallel ein Innenangriff mit mehreren Hohlstrahlrohren eingeleitet. Die Feuerwehr verschaffte sich so Zugang zum ersten Obergeschoss, wo der vermisste 50-jährige Mann gefunden wurde. Mit einer Drehleiter konnte er aus dem Gebäude gerettet werden. Bereits vor Ort musste eine Reanimation durchgeführt werden, die erfolgreich verlief. Anschließend wurde der Mann in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Zwei weitere Personen sind über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht worden. Sie erlitten lediglich leichte Verletzungen. Für die Feuerwehr gestalteten sich die Nachlöscharbeiten im Gebäude langwierig, da weitere Wohneinheiten betroffen waren. Der Sachschaden bewegt sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zweiter Einsatz: Brand auf Baustelle in Freiham

Am Sonntagnachmittag alarmierte die Brandmeldeanlage eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Freiham gegen 16:23 Uhr die Feuerwehr. Das betroffene Wohngebäude liegt an der Amalie-Nacken-Straße. Anwohner führten die Kräfte zu einem weitläufigen Gebäudekomplex, in dessen Erdgeschoss gelagertes Baumaterial Feuer gefangen hatte.

Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer mit einem Hohlstrahlrohr schnell unter Kontrolle bringen. Nach den Löschmaßnahmen wurde der Brandbereich mit einer Wärmebildkamera überprüft und mit einem Hochleistungslüfter entraucht, um Rauchgasbelastungen zu minimieren. Auch die angrenzenden Wohnungen wurden auf eine Verrauchung kontrolliert.

Über die Brandursache liegen bisher keine Erkenntnisse vor. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens konnten zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht gemacht werden.

Maßnahmen und weiterführende Entwicklungen

Beide Brände zeigen, wie wichtig schnelle und koordinierte Hilfe durch Feuerwehr und Rettungskräfte im Ernstfall ist. Die Brandursachen sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Besonders im ersten Fall wurde deutlich, wie schwierig und zugleich lebenswichtig die Rettung aus brennenden Gebäuden sein kann.

Die Feuerwehr München appelliert an Bewohner, Brandmeldeeinrichtungen nicht zu blockieren und Fluchtwege im Notfall frei zu halten. Bei weiteren Erkenntnissen oder Hintergründen zu den Bränden wird nachberichtet.

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