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S-Bahn kollidiert mit Bagger am Bahnhof Dombühl

Leichter Sachschaden und Gleissperrung nach Unfall – Bundespolizei ermittelt gegen Baggerfahrer

Von Blaulichtreport
S-Bahn kollidiert mit Bagger am Bahnhof Dombühl
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Dienstagmittag, 10. Februar 2026, ereignete sich am Bahnhof Dombühl ein Zwischenfall auf den Gleisen: Eine S-Bahn touchierte einen Bagger, der beim Wenden in den Gleisbereich geraten war. Der Vorfall führte zu einem nur geringen Sachschaden und ging glücklicherweise ohne Verletzte aus.

Hergang des Unfalls

Wie die Bundespolizeidirektion München mitteilt, führte ein 43-jähriger Kroate nahe des Bahnhofs Dombühl Erdarbeiten aus, als beim Wenden das Heck seines Baggers in das Gleis hineinragte. Zu dieser Zeit näherte sich eine S-Bahn auf Gleis 1 in Richtung Schnelldorf mit etwa 55 km/h.

Die 53-jährige Triebfahrzeugführerin erkannte das Hindernis und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Dennoch konnte sie einen Zusammenstoß mit dem Bagger nicht mehr verhindern.

Schadensbilanz und Folgen

Die durch die Kollision verursachten Schäden blieben überschaubar: An der S-Bahn entstand lediglich leichter Schaden an der Außenverkleidung sowie eine verzogene Trittleiter. Der Radlader wies Beschädigungen an der Stoßstange und am Lüfter mit Abdeckung hinten rechts auf. Die genaue Höhe des Sachschadens wird derzeit noch ermittelt.

Während des Vorfalls befanden sich etwa zehn Fahrgäste in der S-Bahn. Weder sie noch das Zugpersonal oder der Baggerfahrer wurden verletzt.

Bahnverkehr und Polizeiliche Maßnahmen

Der Unfall hatte eine Gleissperrung zur Folge, die von 10:46 Uhr bis 12:30 Uhr andauerte. In dieser Zeit war der betroffene Streckenabschnitt für den Bahnverkehr nicht nutzbar.

Gegen den Baggerfahrer hat die Bundespolizei Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Hintergrund: Aufgabenbereich der Bundespolizeiinspektion Nürnberg

Die Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren Augsburg, Ingolstadt und Ansbach erstreckt sich über 309 Bahnhöfe und Haltepunkte sowie 1.823 Streckenkilometer in Mittelfranken, Nordschwaben, nördlichem Oberbayern und dem Landkreis Forchheim. Dies entspricht rund 23 Prozent der Fläche Bayerns.

Zu den Aufgaben der Bundespolizei im Bahnverkehr zählen sowohl die polizeiliche Gefahrenabwehr als auch die Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn.

Das schnelle Handeln der Triebfahrzeugführerin, die rasche Information der Polizei sowie die begrenzten Auswirkungen auf Sachschäden und Personensicherheit zeigen, wie wichtig Aufmerksamkeit und klare Abläufe im deutschen Bahnverkehr sind. Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an.

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