S-Bahn prallt in Ebersberg gegen Prellbock
80 Fahrgäste unverletzt – Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs laufen

Am Morgen des 6. November 2025 kam es im Bahnhof Ebersberg zu einem Betriebsunfall: Eine S-Bahn der Linie S4 touchierte beim Anhalten den Prellbock am Ende von Gleis 1. Glücklicherweise blieb der Vorfall ohne Verletzte, es entstand lediglich geringer Sachschaden.
Unfallhergang und sofortige Maßnahmen
Gegen 9 Uhr befanden sich etwa 80 Fahrgäste in der S-Bahn, als der Triebfahrzeugführer beim Halt den Bremsweg falsch einschätzte. Daraufhin prallte der Zug mit ungefähr 10 km/h gegen den Prellbock. Die Polizei stellte leichte Schäden am Triebfahrzeug, vor allem an Auffangstoßstange und Kupplung, sowie an der Vorderseite des Prellbocks fest.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzte die S-Bahn zunächst den Regelbetrieb fort und wurde anschließend für Reparaturen ins Bahnbetriebswerk Steinhausen überführt.
Ermittlungen und Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Die Bundespolizeidirektion München hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs aufgenommen. Trotz des Aufpralls kam es lediglich zu geringen Beeinträchtigungen im Zugverkehr zwischen Grafing und Ebersberg. Der Sachschaden wird als gering eingestuft, Verletzte sind keine zu verzeichnen.
Regionale Bedeutung und Zuständigkeit
Die Bundespolizeiinspektion München überwacht das Geschehen in der Landeshauptstadt sowie den angrenzenden Landkreisen, darunter auch Ebersberg. Neben dem Hauptsitz in der Denisstraße 1 verfügt die Inspektion über weitere Dienststellen an großen Verkehrsknotenpunkten wie Hauptbahnhof, Pasing und Freising.
Hintergrund: Die S-Bahn München
Das S-Bahn-Netz München umfasst rund 210 Haltepunkte auf einer Streckenlänge von 440 Kilometern. Dadurch spielt es eine zentrale Rolle für den öffentlichen Nahverkehr in der Region.
Zusammenfassung und Ausblick
Weitere Informationen
Weitere Informationen der Bundespolizeihttps://www.bundespolizei.de
Aktuelle Updates auf X (vormals Twitter)https://www.x.com/bpol_by
Symbolbilder zum Vorfall stehen für redaktionelle Zwecke zur Verfügung.
Die Ermittlungen dauern an. Über den weiteren Verlauf wird berichtet.
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