S-Bahn rutscht im Bahnhof Roth auf Prellbock
Rund 200 Pendler betroffen – kein Verletzter, aber 10.000 Euro Sachschaden

Am Freitagmorgen kam es im Bahnhof Roth zu einem Vorfall mit einer S-Bahn der Linie 2. Gegen 7:28 Uhr befuhr der Zug mit etwa 200 Berufspendlern an Bord eine regennasse Strecke und konnte trotz Bremsmanöver nicht rechtzeitig zum Stillstand kommen. Die Bahn rutschte mit einer Geschwindigkeit von circa 15 bis 20 km/h den Bahnsteig entlang und fuhr auf ein sogenanntes Stumpfgleis, das am Ende des Gleises speziell dafür vorgesehen ist, Züge vor dem Überfahren des Bahnhofsbereichs zu stoppen.
Unfallhergang und Folgen
Das Stumpfgleis sowie ein Prellbock verhinderten ein weiteres Durchrutschen der S-Bahn. Bei dem Aufprall wurde der Prellbock um rund 90 Zentimeter nach hinten verschoben. Die Bundespolizei meldete, dass bei dem Vorfall keine Personen verletzt wurden. Es entstand jedoch ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro an der Lokomotive und am Prellbock.
Sicherheitsmaßnahmen der Bundespolizei
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg überwacht die Sicherheit auf mehr als 1.820 Bahnkilometern und 306 Bahnhöfen in Bayern. Ihr Zuständigkeitsbereich reicht weit über die Region hinaus. Zu den Aufgaben gehört, für die öffentliche Sicherheit und Ordnung auf den Eisenbahnanlagen des Bundes zu sorgen. Auch bei Vorfällen wie dem in Roth ist die Bundespolizei erste Ansprechpartnerin.
Zusammenfassung der Ereignisse
Ursachen und technische Details
Weitere Informationen
Die Bundespolizeidirektion München bleibt bei solchen und ähnlichen Vorkommnissen die zentrale Anlaufstelle für weitere Informationen und Sicherheitshinweise. Für aktuelle Entwicklungen und Hinweise zur Bahnsicherheit empfiehlt sich der direkte Kontakt zur Behörde.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.