Schwere Unfälle erschüttern München
Zwei Crashs am 25. Oktober fordern ein Todesopfer und mehrere Verletzte – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am Samstag, den 25. Oktober 2025, kam es im Großraum München zu zwei folgenschweren Verkehrsunfällen. Die Einsätze forderten zahlreiche Rettungskräfte, führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und werfen erneut Fragen zur Verkehrssicherheit auf.
Tödlicher Unfall auf der A99 Richtung Salzburg
Bereits am frühen Morgen ereignete sich auf der Autobahn 99 in Richtung Salzburg ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei verlor eine 79-jährige Frau ihr Leben. Zwei weitere Männer wurden schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein weiterer Autofahrer den verunfallten Insassen helfen und hielt auf der linken Spur. Ein Kleintransporterfahrer übersah das haltende Fahrzeug, rammte es und kippte um. Fahrer und Beifahrer des Kleintransporters mussten schwerverletzt ins Krankenhaus transportiert werden.
Die Rettungskräfte konnten die 79-jährige Frau aus dem Auto befreien und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen erlag sie noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.
Einsatzkräfte kümmerten sich um den Brandschutz und sorgten für die Ausleuchtung des Gefahrenbereichs. Aufgrund des Unfalls blieb die Autobahn über mehrere Stunden gesperrt.
Der genaue Sachschaden ist derzeit unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Verkehrsunfall mit Kind in Pasing-Obermenzing
Am Nachmittag desselben Tages kam es in Pasing-Obermenzing zu einem weiteren Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Dabei war auch ein Kind betroffen.
Laut ersten Berichten verlor ein 20-jähriger Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und wurde mit dem Heck in den Gegenverkehr geschleudert. In der Folge kam es zu mehreren Zusammenstößen, wodurch insgesamt fünf Pkw beschädigt wurden.
Glücklicherweise erlitten lediglich zwei Personen leichte Verletzungen, die vor Ort medizinisch versorgt werden konnten. Alle Unfallbeteiligten wurden im Großraumrettungswagen betreut.
Die Polizei übernahm die Unfallaufnahme. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Verdistraße komplett gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Auswirkungen und Nachbetrachtung
Die beiden Unfälle zeigen, wie schnell Unachtsamkeit oder unvorhersehbare Situationen im Straßenverkehr ernste Konsequenzen haben können. Besonders tragisch ist der tödliche Ausgang des Unfalls auf der A99. Auch im städtischen Bereich kam es zu teuren Schäden und teils glimpflich verlaufenden Personenschäden.
Die Polizei appelliert, in Gefahrensituationen umsichtig zu handeln und die Rettungsgasse freizuhalten. Die Ermittlungen zu beiden Unfallhergängen laufen weiter. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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