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Sexuelle Belästigung im ICE von Nürnberg nach München

26-Jähriger zeigt exhibitionistische Handlungen und fährt ohne Fahrschein – Bundespolizei ermittelt

Von Blaulichtreport
Sexuelle Belästigung im ICE von Nürnberg nach München
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Donnerstagabend sorgte eine Vorfall im ICE 1601 auf der Strecke von Nürnberg nach München für Aufsehen. Ein 26-jähriger Mann wurde beschuldigt, eine Sitznachbarin sexuell belästigt zu haben. Der Tatverdächtige fiel zudem durch das Fehlen eines gültigen Fahrscheins auf. Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion München gab hierzu eine ausführliche Stellungnahme ab.

Hergang der Belästigung im Schnellzug

Gegen 18:00 Uhr betrat eine 28-jährige Deutsche den ICE 1601. Der Fahrgast, ein 26-jähriger Rumäne, befand sich bereits auf ihrem reservierten Platz. Nach Aufforderung setzte er sich um. Während der weiteren Zugfahrt kam es dann zu mehrfachen anzüglichen Handlungen: Der Mann öffnete wiederholt seinen Hosenschlitz, griff in seine Hose und manipulierte an seinem Intimbereich. Die Frau wies ihn mehrfach darauf hin, das zu unterlassen, doch er setzte das Verhalten fort.

Die Situation eskalierte so weit, dass die Münchnerin eine Zugbegleiterin verständigte, um auf das Verhalten des Mannes aufmerksam zu machen.

Reaktion des Zugpersonals und Polizeieinsatz

Im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle stellte das Zugpersonal fest, dass der 26-Jährige zudem ohne gültiges Ticket reiste. Die Mitarbeiterin alarmierte die Polizei. Bei Ankunft des Zuges am Münchner Bahnhof konnte der Mann zunächst nicht angetroffen werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte jedoch rasch zum Auffinden des Tatverdächtigen, der daraufhin polizeilichen Maßnahmen unterzogen wurde.

Laut Angaben der Bundespolizei war der Mann bereits mehrfach wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Nun wird gegen ihn wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen ermittelt.

Hintergrund: Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion München

Die Bundespolizeiinspektion München ist für das Bahnnetz in München und angrenzenden Landkreisen zuständig. Sie betreut über 210 Bahnhöfe und Haltepunkte auf insgesamt 440 Streckenkilometern, darunter auch einige der größten Bahnhöfe Bayerns. Dienststellen befinden sich unter anderem am Ostbahnhof, Hauptbahnhof, in Pasing, Freising und in der Denisstraße nahe dem Ostbahnhof.

Prävention und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig die Präsenz von Zugpersonal und eine enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei sind. Die Sensibilisierung der Fahrgäste für verdächtiges Verhalten und die Möglichkeit, sich zeitnah an das Zugpersonal zu wenden, tragen maßgeblich zur Sicherheit bei.

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Informationen zur Bundespolizeihttps://www.bundespolizei.de

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