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Starkregen löst 40 Feuerwehreinsätze in München aus

Kurzzeitiger Regen sorgt für Wasserschäden in Kellern und auf Baustellen – Feuerwehr im Dauereinsatz

Von Blaulichtreport

Am Mittwochnachmittag sorgte ein kurzer, aber heftiger Starkregen im Stadtgebiet München und den angrenzenden Umlandgemeinden für Aufmerksamkeit. Trotz der intensiven Niederschläge blieb die Feuerwehrarbeit weitgehend überschaubar.

Starkregen über München: Einsätze in Grenzen

Ab 16 Uhr zogen kräftige Regenwolken über München. In kurzer Zeit regnete es stark, sodass sich Wasser in Unterführungen, Kellerabgängen und an offenstehenden Fenstern sammelte. Die Feuerwehr München verzeichnete knapp 40 Einsätze, von denen die meisten unproblematisch verliefen: Das Wasser staute sich meist nur vorübergehend und floss anschließend ab.

  • Hauptprobleme: Wassereintritt in Keller und Unterführungen
  • Oft war kein großes Eingreifen der Feuerwehr nötig
  • Geöffnete Fenster führten vereinzelt zu Wasserschäden
  • Besondere Herausforderung: Einsatz in der Richelstraße

    Ein Ausnahmefall stellte sich auf einer Baustelle in der Richelstraße dar. Da die Dachentwässerung noch nicht fertiggestellt war, sammelte sich Regenwasser auf dem Flachdach – insgesamt rund 20 Zentimeter auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern. Das entsprach einem beträchtlichen Wasservolumen, das drohte, durch Undichtigkeiten bis zur Stromverteilung zu dringen.

    Obwohl Mitarbeiter der Baufirma bereits mit dem Abpumpen begonnen hatten, konnte der gewünschte Entlastungseffekt zunächst nicht schnell genug erzielt werden. Daraufhin wurde die Feuerwehr hinzugezogen. Mit Personal und Technik mehrerer Fahrzeuge wurde das Wasser mithilfe von Tauchpumpen und Wassersaugern entfernt. Auch Hochleistungstauchpumpen und weitere Geräte des Bauunternehmens kamen zum Einsatz.

    Erfolg der Maßnahmen und weitere Einschätzungen

    Laut Feuerwehr konnten damit kritische Bereiche, insbesondere die Stromverteilung, vor einem Überlaufen bewahrt werden. Gegen 21:45 Uhr war der Einsatz abgeschlossen und das Gebäude wurde dem Verantwortlichen übergeben. Ob und in welchem Ausmaß ein Schaden durch den Wassereintritt entstanden ist, steht derzeit noch nicht fest.

    Die Branddirektion teilte mit, dass zu diesem konkreten Einsatz keine Fotos vorliegen. Die Einsätze verdeutlichen, wie wichtig eine funktionierende Infrastruktur und schnelle Koordination zwischen Bauunternehmen und Rettungskräften bei unerwarteten Wetterereignissen sind.

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