Wohnungsbrand in Münchens Innenstadt – Großeinsatz rettet 22 Menschen
Feuer in Schwanthalerstraße: Fünf Verletzte, mehrere Wohnungen unbewohnbar, Ermittlungen laufen

Am Vormittag des 20. Februar 2026 kam es in der Schwanthalerstraße in München zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Die dichte Bebauung der Innenstadt stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen, als zahlreiche Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet werden mussten. Das schnelle Eingreifen verhinderte Schlimmeres.
Großeinsatz in der Innenstadt
Schon während der Anfahrt war die Rauchsäule weithin sichtbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen bereits aus der betroffenen Wohnung und drohten auf weitere Stockwerke überzugreifen. Einige Bewohner waren eingeschlossen und riefen aus ihren Fenstern um Hilfe, während andere sich bereits in Sicherheit gebracht hatten.
Die Einsatzleitung reagierte umgehend und erhöhte die Alarmstufe. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung von außen aufgenommen und mehrere Atemschutztrupps begannen mit dem Innenangriff sowie der Rettung eingeschlossener Personen.
Effiziente Rettungsmaßnahmen und Menschenrettung
Das Feuer im betroffenen Einzimmerapartment konnte durch gezielten Einsatz eines Löschfahrzeugs zeitnah unter Kontrolle gebracht werden. Zwar zerbarsten die Fenster der oberen Wohnungen durch die enorme Hitzeeinwirkung, jedoch wurde eine weitere Ausbreitung erfolgreich verhindert.
Eine halbe Stunde nach der Alarmierung wurde das Signal "Feuer aus" gegeben. Nachlöscharbeiten folgten. Über zwei Drehleitern führten Einsatzkräfte Rettungsaktionen durch, bei denen sogenannte Fluchthauben zum Schutz der Bewohner eingesetzt wurden.
Versorgung und Unterbringung der Betroffenen
Insgesamt wurden 22 Personen noch am Einsatzort ärztlich untersucht. Fünf davon mussten mit Rauchgasvergiftungen in Münchner Kliniken behandelt werden.
Wegen der starken Rauchausbreitung sind die Wohnungen ab dem dritten Obergeschoss aktuell nicht mehr bewohnbar. Für die betroffenen Personen wurde durch den Rettungsdienst eine Notunterkunft eingerichtet, in die elf Menschen nach Abschluss der Untersuchungen gebracht wurden.
Einsatzkräfte und Verlauf
Etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie rund 40 Kräfte des Rettungsdienstes waren vor Ort. Neben hauptberuflichen Kräften unterstützten auch ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Hilfsorganisationen den Einsatz. Drei Stunden nach Beginn konnte Entwarnung gegeben werden.
Unklare Brandursache und laufende Ermittlungen
Zu Ursache und Schadenshöhe liegen derzeit keine Angaben vor. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe des Brandes zu klären.
Pressefotos und Videos zum Einsatzhttps://www.presseportal.de/blaulicht/pm/131419/6220882
Das schnelle und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte hat eine größere Katastrophe verhindert und zeigt, wie wichtig ein effektives Rettungsnetzwerk in städtischen Gebieten ist. Die weitere Klärung der Brandursache bleibt abzuwarten.
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