Bundespolizei ermittelt gegen 43-Jährigen am Bahnhof München-Pasing

Bundespolizei ermittelt nach Vorfall im Fahrradtunnel München-Pasing gegen 43-Jährigen: Er spuckte, beleidigte und leistete Widerstand. 2,56 Promille.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Bundespolizei ermittelt gegen 43-Jährigen am Bahnhof München-Pasing

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Nach einem Vorfall am Bahnhof München-Pasing ermittelt die Bundespolizei gegen einen 43-Jährigen. Nach Angaben der Behörden soll der Mann am Dienstagnachmittag, 29. September, zunächst einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn bespuckt und beleidigt haben. Bei den anschließenden Maßnahmen soll er zudem erheblichen Widerstand geleistet und Bundespolizisten angegriffen haben.

Vorfall im Fahrradtunnel des Bahnhofs Pasing

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 14 Uhr im Fahrradtunnel des Bahnhofs auf Höhe der Bahnsteige 7 und 8. Auslöser war laut Bundespolizei ein aggressives Verhalten des Mannes, auf das ihn der Zugbegleiter angesprochen hatte. Daraufhin soll der 43-jährige polnische Staatsangehörige dem Bahnbediensteten an den Oberkörper gespuckt und ihn beleidigt haben.

Mitarbeiter der DB Sicherheit beobachteten den Vorfall und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest. Während der polizeilichen Maßnahmen habe sich der 43-Jährige zunehmend aggressiv verhalten, weshalb eine weitere Streife hinzugezogen wurde.

Widerstand bei der Mitnahme

Nach Angaben der Bundespolizei leistete der Mann bei der Mitnahme zum Dienstfahrzeug erheblichen Widerstand. Auch während der Fahrt zur Dienststelle habe er mehrfach versucht, nach den eingesetzten Beamten zu treten. Verletzt wurde dabei niemand.

Auf Höhe des Haltepunkts Laim verlor der 43-Jährige im Dienstfahrzeug nach Angaben der Bundespolizei kurzzeitig das Bewusstsein. Die Beamten alarmierten den Rettungsdienst. Nach einer kurzen Untersuchung durch die Besatzung des Rettungswagens konnte die Fahrt zur Dienststelle fortgesetzt werden.

Atemalkoholtest und Vorführung

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab demnach 2,56 Promille. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete für Mittwoch die Vorführung des Beschuldigten beim Haftrichter an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der in Deutschland wohnsitzlose Mann an die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München übergeben.

Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung.

Weitere Hintergründe zu Einsätzen der Bundespolizei im Münchner Bahnbereich finden sich in unserem früheren Bericht über mehrere Vorfälle rund um Hackerbrücke, Hauptbahnhof und Ostbahnhof.

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