PENNY DEL: Red Bull, Wolfsburg, Bremerhaven und Ingolstadt mit Siegen zum zweiten Spieltag
Saisonauftakt der PENNY DEL bringt enge Spiele, klare Aussagen und ein Torfestival
Der zweite Spieltag der PENNY DEL hat nach Angaben von MagentaSport mehrere unterschiedliche Auftaktbilder geliefert: Red Bull München setzte sich im Klassiker gegen Adler Mannheim mit 4:3 nach Penaltyschießen durch, die Grizzlys Wolfsburg landeten mit 8:4 einen klaren Auswärtssieg bei den Kölner Haien, die Fischtown Pinguins Bremerhaven gewannen das DEL-Comeback der Krefeld Pinguine mit 3:1, und der ERC Ingolstadt setzte sich bei den Iserlohn Roosters mit 4:3 durch.
Im Mittelpunkt standen dabei neben den Ergebnissen auch die Einschätzungen der Beteiligten. München sprach trotz des zwischenzeitlichen Verlusts einer 3:1-Führung von einem „gelungenen Saisonauftakt“. Mannheim-Neuzugang Jérémie Poirier hob den Eindruck hervor, den die Atmosphäre in der DEL bei seinem Debüt hinterlassen habe. Bei den Kölner Haien ordnete Neuzugang Marcel Noebels die deutliche Niederlage als Warnsignal ein und betonte, dass das Team sich steigern müsse. Wolfsburgs Robert Lynch sprach nach seinem Fünf-Punkte-Spiel von einem gelungenen Auftritt und kündigte an, die Grizzlys wollten „ein Top-Team sein“.
München gewinnt Penalty-Krimi gegen Mannheim
Im Duell zwischen dem EHC Red Bull München und Adler Mannheim setzte sich München mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Justin Schütz vergab den entscheidenden Penalty. Maximilian Kastner erklärte, dass man im Schlussdrittel beim Stand von 3:1 „aufgehört“ habe zu spielen und Mannheim dadurch zurückkam. Zugleich sprach er von einem gelungenen Saisonauftakt für sein Team. Poirier sagte, seiner Mannschaft habe ein weiteres Tor gefehlt, und er verwies auf die leidenschaftliche Stimmung beider Fanlager.
Wolfsburg mit deutlichem Auswärtssieg in Köln
Die Grizzlys Wolfsburg gewannen bei den Kölner Haien mit 8:4. In der Partie fielen insgesamt zwölf Tore. Marcel Noebels bezeichnete die Leistung seines Teams als zu langsam und erklärte, man sei nie richtig ins Spiel gekommen. Mit Blick auf die eigenen Ziele hielt er fest, es wäre „hochnäsig“, nach diesem Spiel von einem Durchmarsch zu sprechen. Robert Lynch, der auf fünf Scorerpunkte kam, sagte, die Grizzlys hätten den Ton setzen wollen und genau das getan. Auf die Frage nach seiner Ausbeute erklärte er, er wisse nicht, ob es das schon einmal gegeben habe, und nannte die Leistung „cool“.
Krefelds DEL-Rückkehr endet mit Niederlage gegen Bremerhaven
In der ersten DEL-Partie der Krefeld Pinguine seit knapp viereinhalb Jahren gab es eine 1:3-Niederlage gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Krefelds Kapitän Alexander Weiß sprach von einem sehr emotionalen Moment und erklärte, er sei seit langem wieder richtig nervös gewesen. Er zeigte sich froh über die Rückkehr in die Liga, betonte aber auch, dass man mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein könne. Weiß stellte zugleich eine schwierige Saison mit Höhen und Tiefen in Aussicht. Bremerhavens Parker Toumie wertete den Auftakterfolg als schön, sprach aber auch von einer „holprige(n) Angelegenheit“ und nannte Details, an denen sein Team arbeiten müsse.
Ingolstadt setzt sich in Iserlohn knapp durch
Der ERC Ingolstadt gewann bei den Iserlohn Roosters mit 4:3. Riley Sheen freute sich über einen guten Start und sprach von einer „guten Teamleistung“. Iserlohns Colin Ugbekile verwies auf zu viel Respekt und möglicherweise zu viel Nervosität zu Beginn. Er meinte, das Spiel hätte sich aus Sicht seines Teams anders entwickeln können, wenn man von Anfang an so gespielt hätte wie im dritten Drittel.
Nürnberg jubelt im Derby, Frankfurt gewinnt klar in Schwenningen
Die Mitteilung verweist außerdem auf weitere Spiele des Eröffnungsspieltags. Die Nürnberg Ice Tigers gewannen ihr Derby, während die Augsburger Panther mit dem Regelwerk haderten. Constantin Braun ordnete den Derby-Erfolg als umso wichtiger ein, weil die Vorbereitung nicht ideal verlaufen sei. In Schwenningen setzten sich die Löwen Frankfurt mit 5:0 durch. Kyle Patzer von den Schwenninger Wild Wings meinte, es sei eigentlich kein 5:0-Spiel gewesen, während Frankfurts Daniel Pfaffengut den Sieg als verdienten Mannschaftserfolg bezeichnete.
Am Sonntag geht der Spieltag weiter. Nach Angaben der Mitteilung beginnt der zweite Spieltag um 13.30 Uhr, unter anderem mit der Neuauflage des DEL-Finales zwischen Adler Mannheim und den Eisbären Berlin.
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