Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige gefordert
ASMK-Konferenz in München beschließt Leitantrag für Sozialstaatsreformen und Digitalisierung

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Die diesjährige Konferenz der Ministerinnen und Minister der Länder für Arbeit und Soziales (ASMK) fand am Mittwoch und Donnerstag in München statt. Im Zentrum der Beratungen standen die Herausforderungen pflegender Angehöriger und die zukünftige Ausrichtung des Sozialstaats.
Leitantrag für umfassende Sozialstaatsreformen
Im Rahmen der Konferenz wurde ein einstimmiger Leitantrag verabschiedet. Das Fachgremium fordert darin grundlegende und große Reformen des Sozialstaats. Ein Schwerpunkt liegt auf der besseren Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger. Darüber hinaus sollen die Sozialleistungsverwaltung massiv vereinfacht und durch Digitalisierung effizienter gestaltet werden.
Digitalisierung und Vereinfachung als zentrale Ziele
Die Ministerinnen und Minister unterstreichen, dass die Digitalisierung der Verwaltung sowie eine Vereinfachung der Prozesse essenzielle Schritte sind, um Betroffenen den Zugang zu Leistungen zu erleichtern. Die Initiative setzt damit ein starkes Signal für mehr Bürgerfreundlichkeit und Effizienz im Sozialsystem.
Pflegende Angehörige im Fokus
In den Beratungen wurde deutlich, dass pflegende Angehörige oft vor großen Belastungen stehen. Die ASMK betont die Notwendigkeit, diese Gruppe durch gezielte Maßnahmen zu stärken und zu entlasten. Dabei steht nicht nur die finanzielle Unterstützung im Mittelpunkt, sondern auch der Zugang zu Beratungsangeboten und Entlastungsleistungen.
Ausblick auf weitere Entwicklungen
Die verabschiedeten Reformforderungen setzen einen Rahmen für die künftige Sozialpolitik in Deutschland. In nächsten Schritten werden die Vorschläge in den Ländern und auf Bundesebene weiter diskutiert und konkretisiert. Ziel ist ein moderner, bürgernaher Sozialstaat, der insbesondere pflegende Angehörige stärker in den Fokus rückt.
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