Volkstrauertag in der Pegnitzregion: Mahnung zum Frieden

Volkstrauertag in der Pegnitzregion: Bürgermeister Lang erinnert in Lauf an Kriegstote und ruft zu Frieden und Toleranz gegen Extremismus auf.

Von Neues aus Lauf an der Pegnitz1 Min. Lesezeit

Am heutigen Sonntag fanden in der Pegnitzregion Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag statt. Bürgermeister Thomas Lang sowie seine beiden Stellvertreter gedachten an den städtischen Friedhöfen und Ehrenmalen in Lauf und den jeweiligen Ortsteilen der Opfer von Krieg und Gewalt.

Volkstrauertag: Mahnung zum Frieden und Gedenken an die Opfer

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand das öffentliche Erinnern an die Toten der Kriege und das Leid, das Menschen durch bewaffnete Konflikte erfahren. Bürgermeister Thomas Lang betonte am Ehrenmal in Heuchling die Bedeutung von Frieden und die Notwendigkeit, sich dessen bewusst zu werden:

„Frieden ist nichts Selbstverständliches“, so Lang bei der Veranstaltung am Heuchlinger Ehrenmal. Die Menschen bräuchten Orte und Tage, an denen sie sich bewusst machen, was Krieg bedeutet. Der Volkstrauertag sei kein Tag des Verdrängens, sondern des Erinnerns, so führte er weiter aus.

Der Bürgermeister mahnte außerdem: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Hass und Intoleranz unsere Gesellschaft spalten“ und rief dazu auf, gemeinsam gegen alle Formen von Extremismus einzutreten.

Erinnerung an Flucht und Vertreibung

Altlandrat Helmut Reich, in seiner Funktion als Kreisobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft des Bundes der Vertriebenen, erinnerte im Rahmen der Gedenkveranstaltung in Heuchling explizit an das Leid derer, die durch Flucht und Vertreibung betroffen waren.

Deutschland, an dem an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert wird. Er findet jährlich zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt."/>

Gedenkveranstaltung für Zwangsarbeiter

Ein weiterer wichtiger Teil des Gedenkens findet am kommenden Sonntag statt: Um 11 Uhr wird auf dem städtischen Friedhof in Lauf eine Gedenkveranstaltung für die Zwangsarbeiter abgehalten, die im Zweiten Weltkrieg zur Arbeit gezwungen wurden.

Mit diesen Veranstaltungen setzen die Verantwortlichen ein Zeichen gegen das Vergessen und für ein friedliches Miteinander. Die Erinnerung an die Vergangenheit soll zugleich Mahnung und Ansporn für die Zukunft sein.

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