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PANGAEA-Training im Nördlinger Ries: Geologie rund um den Einschlagskrater
Training im Nördlinger Ries
Das Nördlinger Ries war 2026 wieder Trainingsgebiet für Astronautinnen.
und Astronauten.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA führte das Training im PANGAEA-Programm durch.
Die ESA benannte die Teilnehmenden Pablo Álvarez Fernández, Jasmin Moghbeli.
und Kimiya Yui.
Die drei Teilnehmenden untersuchten mehrere Tage lang die Geologie.
des Rieskraters.
Der Rieskrater hat laut Mitteilung rund 25 Kilometer Durchmesser.
Teilnehmende und ihre Eindrücke
Die ESA-Astronautin und die beiden anderen Teilnehmenden waren laut Mitteilung.
im Ries erstmals vor Ort.
Die Mitteilung nannte als Grund dafür ihre Überraschung über die Besiedlung.
des Kraters.
Die Teilnehmenden lernten laut Mitteilung viele geologische Besonderheiten im Gelände kennen.
Schwerpunkte des Trainings
Das Training konzentrierte sich auf Impaktkrater.
und ihre Bedeutung für die Mondgeologie.
Die Teilnehmenden untersuchten an mehreren Aufschlüssen typische Gesteine und Strukturen.
Sie arbeiteten daran, die geologische Entwicklung des Kraters zu rekonstruieren.
Sie nutzten dafür einzelne Beobachtungen aus dem Gelände.
Die Mitteilung sagte, das Ries eigne sich besonders gut dafür.
Warum das Ries für das Training wichtig ist
Der Krater entstand laut Mitteilung vor knapp 15 Millionen Jahren.
Die Mitteilung ordnete ihn als einen der am besten erhaltenen.
Einschlagskrater seiner Größenordnung ein.
Viele Aufschlüsse zeigen Gesteine.
und Strukturen nach einem großen Impakt.
Dazu gehören laut Mitteilung Suevit.
und Bunte Brekzie.
Die Mitteilung nannte außerdem stark beanspruchte und verlagerte Gesteine.
des ehemaligen Krateruntergrunds.
Für die Mondgeologie sind solche Kenntnisse laut Mitteilung wichtig.
Einschlagskrater und ihre Auswurfmassen prägten große Teile der Mondoberfläche.
Frühere Besuche von Astronauten
1970 kamen laut Mitteilung Astronauten der späteren Apollo-14- und Apollo-17-Missionen.
ins Ries.
Diese Astronauten bereiteten sich dort auf geologische Aufgaben.
auf dem Mond vor.
PANGAEA: Ziel und Ablauf
Seit 2017 ist der Rieskrater regelmäßig Teil des PANGAEA-Trainings.
der ESA.
PANGAEA steht für Planetary Analogue Geological and Astrobiological Exercise for Astronauts.
Das Programm bereitet Astronautinnen und Astronauten auf geologische Aufgaben vor.
und astrobiologische Aufgaben.
Die Aufgaben betreffen künftige Missionen.
Die Teilnehmenden sollen laut Mitteilung unterschiedliche Gesteine erkennen.
und beschreiben.
Im Gelände sollen sie Beobachtungen einordnen.
Im Gelände sollen sie geologische Zusammenhänge erkennen.
Im Gelände sollen sie geeignete Proben auswählen.
Die Teilnehmenden sollen Ergebnisse an ein unterstützendes Wissenschaftsteam übermitteln.
Die Mitteilung sagte, das Training wurde vom internationalen PANGAEA-Team begleitet.
Organisation und Leitung
Laut Mitteilung lag die Gesamtorganisation bei Loredana Bessone.
Loredana Bessone arbeitet am Astronaut Training Center in Köln.
Die Mitteilung nannte Dr. Samuel Payler als designierten Nachfolger.
Dr. Carolyn van der Bogert leitete Geländeübungen im Ries.
Prof. Dr. Harald Hiesinger leitete Geländeübungen im Ries.
Beide kamen vom Institut für Planetologie der Universität Münster.
Prof. Dr. Katherine Joy leitete Geländeübungen im Ries.
Katherine Joy kommt von der Universität Manchester.
Laut Mitteilung begleiteten weitere Personen Teile des Geländetrainings.
Gisela Pösges war laut Mitteilung beteiligt.
Gisela Pösges arbeitet für den UNESCO Global Geopark Ries.
Dr. Christian Bergemann begleitete laut Mitteilung ebenfalls Teile des Geländetrainings.
Dr. Christian Bergemann kam vom RiesKraterMuseum und ZERIN.
Beteiligung des RiesKraterMuseums und von ZERIN
Auch das RiesKraterMuseum gehörte laut Mitteilung zum Training.
Am großen Kratermodell erläuterte das Museum laut Mitteilung Aufbau.
und Morphologie.
Ausgewählte Proben zeigten laut Mitteilung das kristalline Grundgebirge.
Ausgewählte Proben zeigten laut Mitteilung mesozoische Sedimentgesteine.
Die Proben sollten laut Mitteilung Ausgangsgesteine erklären.
Die Ausgangsgesteine begegneten die Teilnehmenden später im Gelände wieder.
Laut Mitteilung ist das ZERIN angeschlossen.
ZERIN bedeutet Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen.
Das ZERIN beherbergt laut Mitteilung wissenschaftliche Sammlungen des Museums.
Das ZERIN beherbergt laut Mitteilung auch ein Bohrkernarchiv.
Das Bohrkernarchiv enthält Material aus Forschungsbohrungen im Ries.
RiesKraterMuseum und ZERIN gehören laut Mitteilung zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen.
Bayerns.
Träger dieser Einrichtungen ist laut Mitteilung die Stadt Nördlingen.
Die Einrichtungen dienen laut Mitteilung der Vermittlung.
und der wissenschaftlichen Erforschung.
Die Erforschung betrifft laut Mitteilung den Rieskrater.
und Impaktprozesse.
UNESCO-Geopark und geologische Ausbildung
Laut Mitteilung trägt der UNESCO Global Geopark Ries seit vielen Jahren.
mit Partnern bei.
Der Geopark arbeitet laut Mitteilung mit Kommunen.
und Grundstückseigentümern zusammen.
Der Geopark arbeitet laut Mitteilung mit Steinbruchbetreibern zusammen.
Der Geopark arbeitet laut Mitteilung mit weiteren Partnern zusammen.
Laut Mitteilung sichert diese Zusammenarbeit ausgewählte Geotope.
Laut Mitteilung macht die Zusammenarbeit Geotope zugänglich.
Laut Mitteilung vermittelt sie Geologie.
Damit stehen laut Mitteilung wichtige Teile des Kraters für Forschung bereit.
Damit stehen laut Mitteilung auch Teile für geologische Ausbildung bereit.
Weitere Module in PANGAEA
Das Training im Ries ist Teil eines umfangreicheren PANGAEA-Programms.
Die Mitteilung nannte weitere Module in Südtirol.
auf Lanzarote und auf den Lofoten.
Ein Modul führt laut Mitteilung an den Bletterbach in Südtirol.
Ein Modul führt laut Mitteilung in die Vulkanlandschaften auf Lanzarote.
Ein Modul führt laut Mitteilung auf die Lofoten in Norwegen.
Laut Mitteilung setzen die Gebiete unterschiedliche Schwerpunkte.
Laut Mitteilung geht es von Sedimentgeologie.