Einfache Sprache

Warnstufe „Warnung“ für den Main ausgelöst

Von Redaktion LK Kitzingen1 Min. Lesezeit

Die Regierung von Unterfranken hat für den Meldebereich Würzburg bis Bamberg eine Stufe ausgelöst.

Die Stufe heißt „Warnung“ im Alarmplan Main – Gewässerökologie.

Der Landkreis Kitzingen gehört zu diesem Meldebereich.

Der Grund sind stark sinkende Wasserstände im Main.

Gleichzeitig gilt ab sofort ein Verbot für Wasserentnahmen aus dem Fluss.

Abfluss im Main sinkt deutlich

Der Abfluss im Main ist nach Angaben der Mitteilung massiv zurückgegangen.

Am Messpunkt Trunstadt liegt der 3-Tages-Mittelwert derzeit bei 26,2 Kubikmeter pro Sekunde.

Über eine Überleitung werden weiterhin 4 Kubikmeter pro Sekunde zugeführt.

Trotz der Zuführung zeigt die Entwicklung nach Angaben der Mitteilung klar nach unten.

Für die kommenden Tage werden laut Pressemitteilung nur leichte Regenschauer erwartet.

Daher sei laut Pressemitteilung keine nachhaltige Verbesserung der hydrologischen Situation zu erwarten.

Alarmplan greift wegen ökologischer Stabilität

Um die ökologische Stabilität des Flusssystems zu gewährleisten, greifen die Bestimmungen des Alarmplans.

Das geht aus der Pressemitteilung hervor.

Verbot für Wasserentnahmen gilt sofort

Für Unternehmen und Betreiber ist die Regel in wasserrechtlichen Bescheiden wichtig.

In den meisten Bescheiden steht, dass bei „Warnung“ oder „Alarm“ keine Wasserentnahme mehr erfolgt.

Diese Einschränkung gilt nach der Mitteilung mit sofortiger Wirkung.

Die Wasserentnahme aus dem Main ist damit ab sofort untersagt.

Das Verbot gilt auch dann, wenn eine gültige wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt.

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