44. Pilotenlehrgang der Bundespolizei startet in Südbayern
Praxisnahe Ausbildung im alpinen Gelände bereitet auf vielfältige Einsätze vor – Medien erhalten am 14. Oktober exklusive Einblicke

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Die Bundespolizei-Fliegergruppe setzt vom 6. bis 17. Oktober 2025 ihre langjährige Ausbildungstradition mit dem 44. Pilotenlehrgang in Südbayern fort. Im Fokus steht die praxisnahe Vermittlung von Flugfähigkeiten unter schwierigen Bedingungen in der alpinen Landschaft, um den Pilotinnen und Piloten für die vielfältigen Einsatzanforderungen im polizeilichen Alltag eine umfassende Vorbereitung zu ermöglichen.
Taktische Übung in der Alpenregion
Während des Lehrgangs werden die Teilnehmenden täglich ab 9 Uhr von ihrer Basis in der Alpenregion starten und bis zum frühen Abend zurückkehren. Im Rahmen des anspruchsvollen Trainings stehen vor allem Einsätze bei wechselnden Wetterlagen und komplexem Gelände auf dem Programm.
Die Bundespolizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für den temporär erhöhten Fluglärm, der durch die notwendigen Übungsflüge bis in den späten Nachmittag hinein entstehen kann.
Einblick für Medienvertreterinnen und -vertreter
Am 14. Oktober 2025 erhalten Medienvertreterinnen und -vertreter die Gelegenheit, sich vor Ort auf dem Gelände des Luftsportvereins Füssen e.V. über die Tätigkeit als Berufs- oder Berufshubschrauberpilotin bzw. -pilot bei der Bundespolizei zu informieren. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr. Für die Teilnahme ist eine vorherige Akkreditierung erforderlich. Es wird darum gebeten, Namen, Redaktion/Medium und telefonische Erreichbarkeit bis spätestens 8. Oktober 2025 per E-Mail zu übermitteln.
title="Akkreditierung Medienvertreter:innen"
subtitle="Für das Medienprogramm am 14. Oktober 2025, Füssen"
email="[email protected]"
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Die Rolle des Lehrgangs und die Zusammenarbeit im Flugbetrieb
Bei diesem Ausbildungslehrgang werden Polizeibeamte gezielt als Pilotinnen und Piloten für den anspruchsvollen Flugbetrieb vorbereitet und weiterqualifiziert. Die Polizei-Flugschule übernimmt hierbei eine zentrale Funktion in der bundesweiten fliegerischen Ausbildung.
Diese Kooperation verbessert die Effektivität und Effizienz im Einsatz und trägt zu einer bundesweit einheitlichen Qualität im Bereich der Polizeifliegerei bei.
Organisationsstruktur und internationale Zusammenarbeit
Die Bundespolizei-Fliegergruppe ist in Bonn ansässig und umfasst neben einem technischen Instandhaltungsbetrieb auch die Luftfahrerschule sowie Fliegerstaffeln an mehreren Standorten: Oberschleißheim (München), Fuldatal (Kassel), Gifhorn (Braunschweig), Blumberg (Berlin), Fuhlendorf (Hamburg) und Sankt Augustin.
Die Fliegergruppe dient nicht nur der eigenen Einsatzbereitschaft, sondern agiert auch als Servicedienstleister für weitere Bundes- und Landesbehörden sowie sicherheitsrelevante Organisationen. Darüber hinaus arbeitet sie eng mit internationalen Behörden und Organisationen wie der Europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX zusammen.
Flotte und Einsatzspektrum
Mit einer Flotte von 93 Hubschraubern unterschiedlicher Gewichtsklassen zählt die Bundespolizei zu den größten Flugdienstorganisationen weltweit und ist nach der Lufthansa der zweitgrößte Betreiber ziviler Luftfahrzeuge in Deutschland.
Die Hauptaufgaben des operativen Flugbetriebs der Bundespolizei umfassen:
Die regelmäßige und flächendeckende Einsatzbereitschaft der Hubschrauber trägt somit maßgeblich zur Sicherheitslage im gesamten Bundesgebiet bei.
Die diesjährigen Übungen der Bundespolizei-Fliegergruppe verdeutlichen, wie bedeutsam eine spezialisierte und kontinuierliche Ausbildung im fliegerischen Bereich ist, um die hohen Anforderungen an Sicherheit und Einsatzfähigkeit auch in Zukunft gewährleisten zu können.
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