Alkoholisierter Mann sorgt für Polizeieinsatz in Münchner Bahnhof

Am Münchner Bahnhof Pasing sorgte ein Exhibitionist am 27. November für polizeilichen Einsatz – Bundespolizei sichert weiterhin die Sicherheit im Großraum München.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Am Donnerstagabend, dem 27. November, kam es im Personentunnel des Münchner Bahnhofs Pasing zu einem polizeilichen Einsatz. Ein 44-jähriger Mann, der laut Angaben der Behörden wohnsitzlos und irakischer Staatsangehörigkeit ist, sorgte für erhebliche Unruhe. Der Zwischenfall verdeutlicht, wie wichtig die Präsenz der Bundespolizei in stark frequentierten Verkehrsbereichen bleibt.

Vorfall im Personentunnel

Gegen 20:30 Uhr wurde der Mann am nördlichen Ausgang des Tunnels festgestellt. Nach Aussage der Polizei verhielt sich der Mann laut und entblößte sich mehrfach in der Öffentlichkeit. Sicherheitsdienst und eine Streife der Bundespolizei wurden auf die Situation aufmerksam und griffen ein.

Kameraaufzeichnungen belegten, dass der Mann bereits mehrere Minuten unzüchtiges Verhalten zeigte. Hinzu kamen wiederholte Beleidigungen gegenüber Mitarbeitenden des Sicherheitsdiensts. Im Verlauf des Einsatzes steigerte sich die Aggressivität des Mannes, sodass die Einsatzkräfte ihn unter Anwendung von Zwang zu Boden bringen und fesseln mussten.

Polizeiliche Maßnahmen und weitere Abläufe

Nachdem der Mann zur Dienststelle gebracht wurde, erfolgten mehrere Ermittlungsmaßnahmen, darunter die Feststellung seiner Identität, eine so genannte ED-Behandlung (erkennungsdienstliche Maßnahmen) sowie eine . Ebenfalls wurde ein Zustellungsbevollmächtigter benannt.

Der bei dem Mann festgestellte Atemalkoholwert lag bei 2,18 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 44-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Zuständigkeiten der Bundespolizeiinspektion München

Die Bundespolizeiinspektion München nimmt im Bereich der Bahn wichtige Aufgaben der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung wahr. Sie betreut rund 210 Bahnhöfe und Haltepunkte auf etwa 440 Streckenkilometern, darunter die wichtigsten Bahnhöfe in Bayern wie auch die Stadt München und deren Umland.

  • Betreute Landkreise: Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, Starnberg
  • Wichtige Dienststellen: Ostbahnhof, Hauptbahnhof, Pasing, Freising
  • Fragen zu Sicherheit und öffentlichem Raum

    Der Vorfall am Bahnhof Pasing weckt erneut Fragen zur Sicherheit in Verkehrsbereichen und zum Umgang mit auffälligen oder aggressiven Personen. Die Rolle von Überwachungstechnik und die Zusammenarbeit von Sicherheitsdiensten und Polizei stehen dabei im Fokus.

    Die Bundespolizeiinspektion München bleibt weiterhin präsent, um Sicherheit an Bahnhöfen und im Bahnverkehr zu gewährleisten und Straftaten konsequent zu verfolgen. Hinweise und Anfragen zu Präventionsmaßnahmen sind jederzeit möglich.

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