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ARD setzt auf Talkshows bis 2027

Erfolgreiche Formate werden verlängert und neue Angebote für junge Zuschauer gestartet

Von Redaktion

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Die ARD setzt weiter auf Diskurs und Vielstimmigkeit: Die etablierten Talksendungen "Caren Miosga", "Maischberger" und "Hart aber fair" werden für weitere zwei Jahre verlängert. Darüber hinaus erweitert der Sender sein Angebot um innovative Talkformate mit Louis Klamroth, um speziell jüngere Zielgruppen zu erreichen und neue Impulse für gesellschaftliche Debatten zu setzen.

Verlängerung bewährter Formate bis 2027

Mit der Entscheidung der Gremien der Landesrundfunkanstalten werden die bekannten Polittalks "Caren Miosga", "Maischberger" und "Hart aber fair" auch in den Jahren 2026 und 2027 in gewohnter Umfang ausgestrahlt. Damit untermauert die ARD die Relevanz dieser Formate im öffentlich-rechtlichen Diskursangebot.

Programmdirektorin Christine Strobl betont in diesem Zusammenhang:

"Das ist ein konsequenter Schritt nach dem Erfolg der Talkformate. Diese konnten nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern über verschiedene Plattformen hinweg ausgebaut werden. Wir gehen diesen Weg weiter: Wir wollen Debattenräume schaffen, in denen unterschiedliche Meinungen Platz haben. Gerade in diesen bewegten Zeiten ist es wichtig, Diskussionsräume zu öffnen. Unsere Formate leisten hoffentlich auch zukünftig einen wertvollen Beitrag für die Menschen."

Auch Programmdirektor Jörg Schönenborn hebt die Vielseitigkeit und den Erfolg der Gesprächssendungen hervor:

"Das Talkangebot der letzten Jahre war sehr erfolgreich, die drei Gesprächssendungen ergänzen sich in Themen, Form und Ansprache. Sandra Maischberger überzeugt mit der Brillanz einer multi-thematischen Gesprächsführung. Louis Klamroth bringt mit seiner klaren, zugewandten Gesprächsführung vor allem die Politik und Bürger*innen verschiedener Generationen zusammen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit."

Neuentwicklungen und Fokus auf junge Zielgruppen

Um den medialen Wandel und verändertes Nutzungsverhalten vor allem jüngerer Zuschauerinnen und Zuschauer aufzugreifen, plant die ARD ein zusätzliches Talkformat mit Louis Klamroth, das gezielt für die Mediathek entwickelt wird. Die Machart und Themenauswahl sollen sich bewusst an Menschen richten, die das klassische Fernsehen zunehmend meiden.

Begleitend dazu wird das Angebot um Townhall-Formate ergänzt. In diesen sollen Bürgerinnen und Bürger regelmäßig die Gelegenheit erhalten, gesellschaftliche Themen offen und kontrovers mitzugestalten und zu diskutieren.

Stabilität und Vielfalt im Talkangebot

Die Programmdirektoren setzen mit diesen Maßnahmen auf Stabilität und Weiterentwicklung. Frank Beckmann, Programmdirektor Information, betont die Bedeutung von "Hart aber fair":

"'Hart aber fair' mit seinen eins-zu-eins-Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern setzt einen besonderen Akzent und leistet einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Unaufgeregt und mit journalistischer Klarheit erklärt die Sendung komplexe politische Zusammenhänge verständlich."

Die kontinuierlich steigende Reichweite – sowohl beim linearen Publikum als auch bei digitalen Abrufen – bestätigt laut ARD die Bedeutung der Formate für einen breit gefassten gesellschaftlichen Diskurs.

Den Dialog zukunftsfähig aufstellen

Durch die geplante Mischung aus bewährten und neuen Sendungen will die ARD Diskussionsformate für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich und relevant gestalten. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf inhaltlicher Vielschichtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe, sondern auch auf der Anpassung an moderne Mediengewohnheiten.

Die ARD betont ihren Anspruch, mit journalistischer Qualität, innovativen Ansätzen und vielschichtigen Formaten Debattenräume zu öffnen – für die Gesellschaft von heute und morgen.

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