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Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft scheitert knapp

Nach 1:2 im Penalty-Schießen gegen Dänemark verpasst das Team erstmals seit 2018 das WM-Viertelfinale

Von Redaktion

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft erlebte bei der Weltmeisterschaft in München ein dramatisches Aus im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark. Nach einem nervenaufreibenden Penalty-Schießen musste sich das Team mit 1:2 geschlagen geben und verpasste damit erstmals seit 2018 den Einzug ins Viertelfinale.

Turnierverlauf und Schlüsselmomente

Die Mannschaft startete mit drei Siegen vielversprechend ins Turnier, doch es folgten vier Niederlagen, die das Ausscheiden in der Vorrunde besiegelten. Im entscheidenden Spiel brachte Geibel das deutsche Team im zweiten Drittel zunächst in Führung. Der Ausgleich durch Nikolaj Ehlers auf Seiten der Dänen führte schließlich in ein Penalty-Schießen, in dem kein deutscher Schütze traf – während Dänemark zweimal erfolgreich war.

Die Statistik zeigt, wie knapp das Spiel verlief: Deutschland feuerte insgesamt 27 Torschüsse ab, konnte aber keinen entscheidenden Treffer erzielen. Torhüter Philipp Grubauer parierte zwei dänische Penaltys, doch es reichte am Ende nicht für das Weiterkommen.

Stimmen zum Spiel und zur Leistung

Das Team selbst zeigte sich enttäuscht, erkannte aber auch eigene Defizite an. Der Stürmer Tim Stützle äußerte sich kritisch zur Chancenverwertung:

"Wenn ich es nicht auf die Kette kriege, irgendwann ein Tor zu schießen, kann man kein Spiel gewinnen."

Bundestrainer Harold Kreis würdigte dennoch den Einsatz seiner Mannschaft und hob die knappe Entscheidung hervor:

"Es ist ein Spiel der Zentimeter. Sie haben alles investiert, müssen die Emotionen im Gleichgewicht und den kämpferischen Geist behalten."

Auch Kapitän Mo Seider zeigte sich ergriffen von der Niederlage:

"Ich bin einfach nur ziemlich leer. Wir haben viel Euphorie und Vorfreude gehabt, waren bereit für den Sieg. Das Ausscheiden ist sehr bitter."

Bilanz und Ausblick

Die Gründe für das Ausscheiden sieht das Team vor allem in der fehlenden Offensiv-Power und mangelnden Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Trotz stabiler Defensivarbeit und guter Momente im Turnierverlauf reichten die gezeigten Leistungen am Ende nicht aus.

Trainer Kreis betonte, dass die Mannschaft aus jedem Spiel Erfahrungen mitnehmen konnte und Entwicklungspotenzial besteht. Besonders im Über- und Unterzahlspiel sieht er noch Verbesserungschancen.

Kommende Spiele bei der Eishockey-WM

Für Fans des Eishockeys geht das Turnier dennoch weiter. Die Viertelfinal-Begegnungen werden live übertragen:

  • Donnerstag, 15:30 Uhr: USA - Finnland
  • Ab 18:00 Uhr: Schweden - Tschechien
  • Samstag, 13:00 Uhr: Beide Halbfinals
  • Sonntag, 25.05.2025, ab 19:30 Uhr: Finale
  • title="Mehr zur Eishockey-WM bei MagentaSport"

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    Auch wenn die deutsche Mannschaft sich frühzeitig verabschieden musste, bleibt die Hoffnung, dass die gesammelten Erfahrungen und die aufgezeigten Potenziale als Grundlage für zukünftige Turniere dienen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie die Mannschaft auf diese Enttäuschung reagieren wird.

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