Ende der Social Media Ära?
„ttt“ diskutiert am 8. Februar die Zukunft sozialer Netzwerke im Zeitalter von KI, Regulierung und sinkender Nutzung
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Am Sonntag, den 8. Februar 2026, widmet sich das ARD-Kulturmagazin "ttt - titel thesen temperamente" ab 23:05 Uhr (BR) einer hochaktuellen Frage: Steht das Ende von Social Media bevor? Neue Entwicklungen deuten darauf hin, dass soziale Medien an Bedeutung verlieren könnten – ein zentraler Themenschwerpunkt der kommenden Sendung.
Weniger Interaktion, mehr Unzufriedenheit: Die Entwicklung sozialer Medien
In den letzten Jahren hat sich die Nutzung sozialer Medien grundlegend gewandelt. Während die Verweildauer auf den Plattformen für die meisten Altersgruppen stagniert oder sogar zurückgeht, nimmt sie lediglich bei älteren Nutzerinnen und Nutzern noch zu. Zeitgleich beklagen viele die Zunahme von KI-generierten Inhalten und Werbung, wodurch der persönliche Austausch zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird.
Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Haben soziale Medien ihren Zenit überschritten? Bedeutet das mögliche Ende dieser Plattformen einen gesellschaftlichen Verlust oder könnte es sogar zur Entlastung im öffentlichen Diskurs beitragen?
Regulierung und Debatte um Altersgrenzen
Weltweit wächst der Wunsch nach Regulierung. Neben Frankreich plant auch Australien, strengere Vorgaben bei Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke einzuführen. Junge Menschen sollen damit besser geschützt und der Einfluss sozialer Medien auf die Gesellschaft neu bewertet werden.
Expertendiskussion mit internationaler Perspektive
Die Sendung diskutiert diese Entwicklungen mit renommierten Gästen:
Jonathan Haidt, Sozialpsychologe aus New York, der sich maßgeblich für die Regulierung von Social Media für Jugendliche eingesetzt hat.
Armin Nassehi, Soziologe, bringt soziologische Perspektiven in die Debatte ein.
Robin Bübbeker, ein junger YouTuber, dessen Video über das Löschen von Social-Media-Konten auf Instagram knapp eine Million Aufrufe erzielte.
Weitere Themen der Sendung
"Rise of the Sunken Sun": Der Fotograf Storch aus Grönland dokumentiert das Leben zwischen Inuit-Tradition und kolonialen Einflüssen. Seine Werke sind 2024 auf der Biennale Venedig im dänischen Pavillon sowie in renommierten Museen wie dem MoMA PS1 und in Göteborg ausgestellt.
Popgeschichte neu geschrieben: Der Musiker Benito Martínez Ocasio, besser bekannt als Bad Bunny, hat als erster Lateinamerikaner einen Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen – und das, obwohl er ausschließlich auf Spanisch singt. Seine Relevanz reicht weit über Musik hinaus: Bei seiner Welt-Tournee meidet er bewusst bestimmte Orte und setzt sich in der diesjährigen Halbzeit-Show des Super Bowl mit Themen wie lateinamerikanischem Stolz und Selbstbestimmung auseinander.
"Flüstern der Wälder": Der französische Naturfilmer Vincent Munier begleitet seinen Vater Michael auf der Suche nach den Geheimnissen des Waldes. Die mehr als 800 Nächte in einer alten Tanne werden in Muniers Film zu einer Hommage an die Verbindung von Mensch und Natur.
Sendetermine und Verfügbarkeit
Moderiert wird die Sendung von Siham El-Maimouni, die redaktionelle Verantwortung trägt Ronja Mira Dittrich (BR). Bereits ab 20:00 Uhr des Sendetages kann "ttt - titel thesen temperamente" in der Mediathek abgerufen werden.
Die bevorstehende Sendung greift gesellschaftlich relevante Trends auf und lädt zum Mitdenken und Mitdiskutieren ein – sowohl über die Zukunft sozialer Medien als auch über die Kraft von Kunst, Musik und Natur.
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