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Halbzeitbilanz: Oktoberfest 2025 verläuft ruhig

Feuerwehr München meldet sieben Einsätze und setzt auf internationale Zusammenarbeit sowie innovative Hilfsmittel

Von Redaktion

Mitten im Festtrubel kann die Feuerwehr München zur Halbzeit des Oktoberfestes 2025 eine weitgehend normale und ruhige Bilanz ziehen. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure in der Vorbereitungsphase verlief nach Angaben der Feuerwehr konstruktiv und zielorientiert, wodurch potenzielle Gefahrenstellen frühzeitig erkannt und adressiert werden konnten.

Effektive Koordination und Sicherheitsmaßnahmen

Im Vorfeld des Festes wurde intensiv an der Minimierung von Risiken gearbeitet. Die Abteilung Einsatzvorbeugung der Feuerwehr München konnte bereits im Austausch mit Veranstaltern, Festwirten und Schaustellern viele sicherheitsrelevante Themen klären. Dadurch konnten Gefahrenstellen reduziert und adäquate Schutzmaßnahmen umgesetzt werden.

Während des laufenden Betriebes bewährte sich die gute Vorbereitung: Kleinere Herausforderungen wie das Öffnen von Schlössern oder blockierte Gullys wurden schnell gelöst. Die Präsenz der Feuerwehr auf der Theresienwiese sowie die Platzierung der Einsatzfahrzeuge wurden weitgehend als optimal bewertet. Lediglich bei den Öffnungszeiten gab es punktuelle Herausforderungen im Bereich der Objektkunde.

Einsatzzahlen und Entwicklung im Rettungsdienst

Schon vor Beginn der Wiesn waren laut Pressemitteilung 29 Einsatzkräfte vor Ort. Bis zur Halbzeit wurden insgesamt sieben Einsätze registriert, zusätzlich war die Feuerwehr mit Notarzteinsatzfahrzeugen vertreten. Diese mussten in den ersten Tagen des Oktoberfestes zahlreiche Einsätze abarbeiten – konkret 63 am ersten und 70 am zweiten Tag. Insgesamt pendelte sich die Zahl der Rettungsdiensteinsätze nach einem anfänglich hohen Niveau aufgrund des guten Wetters auf den gewohnten Rahmen der Vorjahre ein. Am heutigen Morgen wurden 929 Einsätze disponiert.

  • Rettungsdiensteinsätze 2023: 891
  • Rettungsdiensteinsätze 2024: 841
  • Rettungsdiensteinsätze 2025 (aktueller Stand): 929
  • Internationale Zusammenarbeit und innovative Hilfsmittel

    Ein bewährter Bestandteil der Einsatzstrategie ist die Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Bozen. Wie auch in den Vorjahren unterstützen am zweiten und dritten Oktoberfest-Wochenende jeweils drei Kolleginnen und Kollegen aus Bozen die Disponentinnen und Disponenten der Leitstelle in München. Insbesondere beim Dolmetschen leisten sie wertvolle Hilfe, sollte es zu Verständigungsproblemen kommen.

    Um Sprachbarrieren generell vorzubeugen, hat die Branddirektion München einen Notrufzettel im Taschenformat entwickelt. Dieses intuitive Hilfsmittel enthält die wichtigsten Sprachen und wurde während der Aufbauphase an sämtliche Handwerksbetriebe ausgegeben. Im Notfall ermöglicht der Zettel ein zügiges Umschalten zwischen Deutsch und anderen Landessprachen, um eine schnelle und sichere Notrufabwicklung zu gewährleisten. Die Aufbauphase verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.

    Ruhiges Fest und Ausblick auf die zweite Wiesn-Hälfte

    Die Feuerwehr München zieht zur Halbzeit ein positives Fazit: Die bisherigen Tage auf der Theresienwiese verliefen ruhig und geordnet. Gemeinsam mit allen Partnern wünscht die Feuerwehr auch für die zweite Oktoberfestwoche einen friedlichen Verlauf für alle Gäste und Beteiligten.

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