Jugendlicher am Mühldorfer Bahnhof brutal attackiert
17-Jähriger erleidet schwere Kopfverletzungen – Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise

Am Dienstag, den 21. Oktober, ereignete sich am Bahnhof Mühldorf auf Bahnsteig 4/5 ein Fall gefährlicher Körperverletzung, der die Aufmerksamkeit der Bundespolizeidirektion München auf sich zieht. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde ein 17-jähriger Jugendlicher Opfer eines gewalttätigen Angriffs durch eine noch unbekannte Personengruppe.
Hergang und aktuelle Erkenntnisse
Der Vorfall soll sich gegen 13.15 Uhr abgespielt haben. Der 17-Jährige saß auf einer Sitzbank am Bahnsteig, als er von einem Unbekannten angesprochen und aufgefordert wurde, diesem zu folgen. Nachdem das Opfer dies verweigerte, griff der Tatverdächtige ihn laut Polizeiangaben unvermittelt an und versetzte dem Jugendlichen mehrere Schläge ins Gesicht und an den Hinterkopf.
Infolge des Angriffs erlitt der 17-Jährige erhebliche Kopfverletzungen und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat nicht allein, sondern gemeinschaftlich mit einer oder mehreren weiteren unbekannten Personen begangen wurde. Hinweise deuten darauf hin, dass der Haupttäter bereits längere Zeit am Bahnhof verweilte und im Vorfeld Teil einer größeren Gruppe war.
Beobachtungen und Zeugensuche
Die Bundespolizeidirektion München bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Vorfall am Bahnhof Mühldorf beobachtet haben oder über Kenntnisse zu den Tätern beziehungsweise dem genauen Tathergang verfügen. Die Hinweise können entscheidend für die weiteren Ermittlungen sein.
title="Bundespolizeidirektion München"
subtitle="Hinweise zur Tat am Bahnhof Mühldorf"
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Rolle der Bundespolizeiinspektion in der Region
Die zuständige Bundespolizeiinspektion gewährleistet Sicherheit in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Umgebung. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören die Überwachung von insgesamt 21 Grenzübergängen mit einer Gesamtlänge von 225 Kilometern sowie die Betreuung von 72 Bahnhöfen und Haltepunkten. Am Hauptsitz Freilassing sowie am Standort des Bundespolizeireviers in Mühldorf am Inn sind rund 400 Mitarbeitende im Einsatz.
Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen weiter. Hinweise aus der Bevölkerung können maßgeblich zur Aufklärung des Falles beitragen.
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