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Messerangriffe in München: Tatverdächtiger festgenommen

Nach Öffentlichkeitsfahndung gelingt Bundespolizei dank Hinweisen die Festnahme eines 35-Jährigen – Suche nach weiteren Opfern läuft

Von Redaktion
Messerangriffe in München: Tatverdächtiger festgenommen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die jüngste Öffentlichkeitsfahndung im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I führte zur vorläufigen Festnahme eines 35-jährigen Tatverdächtigen. Die Ermittlungen standen in Zusammenhang mit zwei Messerangriffen am 13. August im Münchner Innenstadtbereich. Durch die rasche Zusammenarbeit von Polizei, Medien und Hinweissgebern konnte der Mann identifiziert und festgesetzt werden. Die Bundespolizeiinspektion München bittet nun darum, veröffentlichte Bilder aus der Fahndung zu entfernen.

Details zum Fahndungsverlauf

Der Tatverdächtige war zunächst unbekannt, nachdem es am Abend des 13. August zu zwei Gewalttaten kam. Am 7. September gab das Amtsgericht den Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung heraus – gestützt durch Bildmaterial aus Videoaufzeichnungen, das die Ermittler im Bereich der Bahnanlagen sichergestellt hatten.

Bereits kurz nach Veröffentlichung des Fahndungsaufrufs gingen am Sonntagabend und Montagmorgen mehrere sachdienliche Hinweise ein. Diese betrafen sowohl die mögliche Identität als auch den Aufenthaltsort des Gesuchten.

Festnahme und weitere Maßnahmen

Am Montagnachmittag, dem 8. September, besuchten Polizeibeamte den Wohnort des Tatverdächtigen in München. Nach zweifelsfreier Feststellung seiner Identität erfolgten eine Gefährderansprache sowie eine vorläufige Festnahme. Zudem wurden relevante Beweismittel sichergestellt. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Medien und Zeugen war hierbei von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche Festnahme.

Appell an Öffentlichkeit und Medien

Die Bundespolizeidirektion München bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die Hinweise gegeben haben, und bittet weiterhin darum, die einst veröffentlichten Bilder nicht weiter zu verbreiten.

Trotz der Festnahme wird weiterhin nach den Geschädigten der Vorfälle am Karlsplatz (Stachus) gesucht. Betroffene, die dort bedroht, beleidigt oder körperlich angegriffen wurden, werden gebeten, sich zu melden.

Die Bundespolizeiinspektion München im Überblick

  • Zuständig für Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im deutschen S-Bahn-Netz mit 210 Haltepunkten und 440 Streckenkilometern
  • Betreut wichtige Bahnhöfe in München und den angrenzenden Landkreisen
  • Hauptsitz in der Denisstraße 1, etwa 500 Meter vom Ostbahnhof entfernt
  • Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising
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    Die Ermittlungen rund um die Vorfälle am Karlsplatz dauern an. Personen, die an besagtem Abend Opfer oder Zeuge der Vorfälle wurden, werden weiterhin gebeten, sich mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen.

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