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Münchner Feuerwehr rettet Füchse und Kind

Am Wochenende von Tierrettung bis Küchenbrand: Ein Mensch kam ins Krankenhaus, eine Wohnung ist unbewohnbar.

Von Redaktion
Münchner Feuerwehr rettet Füchse und Kind
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Feuerwehr München blickt in ihrem Wochenendrückblick auf mehrere Einsätze zwischen dem 17. und 19. April 2026 zurück. Die Bandbreite reicht von einer ungewöhnlichen Tierrettung über einen Einsatz für ein feststeckendes Kind bis hin zu einem Küchenbrand mit Personenschaden in Neuharlaching.

Junge Füchse in der Südparkallee gerettet

Am Samstagvormittag rückte die Feuerwehr München zur Südparkallee in Sendling aus. Dort mussten mehrere junge Füchse gerettet werden. Nach Angaben der Feuerwehr war dafür auch einige Demontagearbeit durch die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs nötig.

Der Einsatz reiht sich in eine Serie von Situationen ein, zu denen die Feuerwehr München immer wieder gerufen wird. Der konkrete Fall zeigt, dass nicht nur klassische Notlagen, sondern auch Tierrettungen zu den Aufgaben gehören können.

Kind steckt im Englischen Garten fest

Am Samstag um 13.14 Uhr ging der nächste Einsatz in der Gyßlingstraße im Englischen Garten ein. Ein zehnjähriger Junge war dort mit seinen Eltern unterwegs, als er in einem aufgeweichten Sumpfloch feststeckte. Boden und Wiese waren durch Wasserpfützen so weich geworden, dass das Kind nicht mehr selbst herauskam.

Die Eltern alarmierten die Feuerwehr. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den Jungen, der nur noch mit dem Hosenbund voranging und etwas unruhig war. Die Feuerwehr warf ihm eine Rettungsleine zu, an der er sich festhalten konnte. Gemeinsam gelang es, ihn herauszuziehen.

Im Anschluss wurde der Junge vom Schlamm befreit und unverletzt seiner Begleitung übergeben.

Küchenbrand mit Personenschaden in Neuharlaching

Am Sonntagabend kam es in der Rotbuchenstraße in Neuharlaching zu einem Küchenbrand mit Personenschaden. Anwohner meldeten starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage: Schwarzer Rauch trat aus einem Balkonfenster aus.

Eine etwa 60-jährige Person wurde vom Balkon über die Drehleiter gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Im weiteren Verlauf brachte der Rettungsdienst den Mann in ein Münchner Krankenhaus.

Rauch breitete sich im Gebäude aus

Während der Rettung gingen weitere Kräfte unter schwerem Atemschutz über das erste Obergeschoss vor und verschafften sich Zugang zur Wohnung. Ein Rauchschutzvorhang verhinderte die weitere Ausbreitung des Rauches. Dennoch war die Wohnung bereits merklich verraucht.

Nach einiger Zeit erreichten die Einsatzkräfte den Brandherd in der Küche und konnten das Feuer schnell löschen.

Bewohner mussten das Haus verlassen

Durch den Brand und den Rauch im Treppenhaus verließen 35 Personen das Gebäude. 25 von ihnen wurden in einem Großraumrettungswagen betreut. Alle Wohnungen wurden kontrolliert, fünf mussten leicht entraucht werden.

Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Der Bewohner wurde nach Behandlung in der Klinik über die Bahnhofsmission in eine Übergangswohnung vermittelt.

Wochenende mit vielfältigen Einsatzlagen

Der Rückblick macht deutlich, wie unterschiedlich die Feuerwehr München im Alltag gefordert ist. Zwischen tierischen Rettungen, technischen Hilfen und Brandeinsätzen stehen oft sehr verschiedene Einsatzbilder, die dennoch schnelle und koordinierte Hilfe verlangen.

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