Neue Sportagentur startet künftig in Deutschland
Mehr Flexibilität und gezielte Förderung für Athleten und Trainer im Blick – Deutsche Sporthilfe unterstützt Reform
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Die Debatte um eine Reform der Sportförderung in Deutschland gewinnt erneut an Dynamik: Staatsministerin Schenderlein hat angekündigt, die Gründung einer Sportagentur voranzutreiben. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe begrüßt diesen Schritt und sieht darin einen wichtigen Impuls für einen seit beinahe zehn Jahren laufenden Veränderungsprozess im deutschen Leistungssport.
Strukturreform in der Sportförderung geplant
Die geplante Sportagentur soll künftig vorhandene Haushaltsmittel gezielter einsetzen. Schwerpunkt ist dabei die Förderung von Sportarten mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit, insbesondere materialintensiver Disziplinen, in denen Erfolge besser planbar sind. Gleichzeitig betont die Deutsche Sporthilfe die Bedeutung einer breiten Basis und der Vielseitigkeit im Sport: Nur durch Vielfalt könne der Leistungssport nachhaltig stark bleiben.
Flexiblere Lösungen und Mitgestaltung durch die Sporthilfe
Jüngste Entwicklungen, etwa im Modernen Fünfkampf, machen laut Max Hartung, Kommunikation Public Affairs der Stiftung Deutsche Sporthilfe, deutlich, wie wichtig eine grundlegende Überarbeitung der bestehenden Förderstrukturen ist. Benötigt werden flexiblere und stärker auf die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler ausgerichtete Konzepte. Die Sporthilfe bringt hier jahrzehntelange Erfahrung ein und möchte den Reformprozess aktiv mitgestalten.
Vielseitige Förderung statt reiner Medaillenzählung
Ein rein auf den Medaillenspiegel ausgerichtetes Ziel hält die Stiftung für zu kurz gegriffen. Laut eigener Aussage fördert und lebt die Sporthilfe Vielfalt und sieht Persönlichkeiten aus dem Sport als wichtige Vorbilder, die über den sportlichen Erfolg hinaus positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen.
Schwerpunkte der angestrebten Reform
Ziel ist es, die internationale Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Besonders unterstrichen wird, wie bedeutsam eine ganzheitliche Betrachtung der Umfeldbedingungen für den Erfolg im Wettkampf ist.
Neues Förderkonzept im Fokus
Karin Orgeldinger, im Vorstand der Sporthilfe zuständig für Athletenförderung, erläutert: "Wir haben bereits einen Weg gemacht mit dem neuen Förderkonzept, bei dem Athletinnen und Athleten zielgerichtet nach ihren individuellen Bedürfnissen gefördert werden können." Wichtig sei zudem eine stärkere Verzahnung zwischen der Jugendleistungssportförderung auf Landesebene und der Betreuung der Nationalmannschaften durch den Bund.
Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe betont ihre Bereitschaft, gemeinsam mit dem DOSB, Athleten Deutschland, dem Sportausschuss und dem Team der Staatsministerin an tragfähigen Konzepten zu arbeiten. Ziel ist es, eine nachhaltige und zukunftsfähige Struktur für die Förderung des deutschen Spitzensports zu schaffen.
Rechtefreies Bildmaterial steht auf der Website der Sporthilfe zum Download bereit. Weitere Informationen zur aktuellen Entwicklung werden erwartet, sobald konkrete Schritte zur Gründung der Sportagentur erfolgen.
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