Taubenrettung am Münchner Ostbahnhof
Bundespolizisten befreien verirrte Taube und zeigen ihre vielfältigen Aufgaben
Am Mittwochnachmittag, dem 13. August, ereignete sich im Münchner Ostbahnhof eine bemerkenswerte Rettungsaktion: Bundespolizisten befreiten eine Taube, die sich in einem Netz verfangen hatte. Behutsam wurde der Vogel mit einem Cuttermesser aus seiner misslichen Lage befreit und anschließend versorgt. Dieser Einsatz unterstreicht die vielfältigen Aufgaben der Bundespolizei – auch abseits klassischer Polizeiarbeit.
Taubenrettung im Münchner Ostbahnhof
Gegen 15:30 Uhr bemerkten Bundespolizisten die hilflose Taube, die sich nicht mehr eigenständig aus dem Netz befreien konnte. Ähnliche Vorfälle seien in der Vergangenheit bereits aufgetreten, hieß es aus der Mitteilung. Vorsichtig wurde das Tier mit einem Cuttermesser befreit und verletzungsfrei geborgen.
Im Anschluss erfolgte die Erstversorgung der Stadttaube durch die Polizisten: Mittels Wasser wurde das dehydrierte Tier stabilisiert, ehe es in einer Transportbox ins Tierheim Riem überführt wurde. Hier soll eine tierärztliche Begutachtung erfolgen, um das Wohlbefinden des Tieres sicherzustellen.
Bundespolizeiinspektion München: Aufgaben und Zuständigkeiten
Die Bundespolizeiinspektion München ist für die polizeiliche Gefahrenabwehr und die Strafverfolgung an und in den Anlagen des deutschen S-Bahn-Netzes zuständig. Das Einsatzgebiet umfasst rund 210 Bahnhöfe und Haltepunkte auf einer Strecke von insgesamt 440 Kilometern.
Weitere Informationen und Kontakt
Für weitere Auskünfte zur Taubenrettung oder zu den Aufgaben der Bundespolizeidirektion München steht die Pressestelle zur Verfügung.
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