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Teure Gepäckdiebstähle auf Bahnstrecken zwischen Österreich und Deutschland

Bundespolizei warnt nach mehreren Fällen von Schmuckdiebstahl in Railjet- und ICE-Zügen – Tipps zum Schutz Ihrer Wertsachen

Von Redaktion

Im Bahnverkehr zwischen Österreich und Deutschland häufen sich Fälle von Gepäckdiebstahl, wie aktuelle Vorfälle im Railjet und ICE zeigen. Die Bundespolizei warnt Reisende eindringlich vor wachsender Diebstahlsgefahr und gibt Hinweise zum richtigen Verhalten während der Fahrt.

Vorfälle im Railjet und ICE: Zwei Fälle in wenigen Tagen

Am Abend des 2. Februar verschwand im Railjet 82 auf der Strecke Innsbruck – München der Koffer einer 55-jährigen Frau. Der Diebstahl ereignete sich gegen 20:30 Uhr. Im entwendeten Gepäck befanden sich mehrere Goldringe, ein Brillantring sowie hochwertige Kleidung, der Schaden wird auf rund 21.000 Euro beziffert.

Bereits am 30. Januar kam es im ICE 1507 zwischen Nürnberg und München zu einem ähnlichen Fall: Die 60-jährige Reisende hatte ihr Gepäck in einer Ablage abgestellt, allerdings ohne Sichtkontakt. Eine weitere Frau aus Berlin stellte beim Aussteigen fest, dass ihr Koffer geöffnet und mehrere Schmuckstücke im Wert von 18.500 Euro entwendet worden waren.

Beide Fälle werden von der Bundespolizei wegen Diebstahls untersucht.

Bundespolizei rät: Mehr Aufmerksamkeit im Fernverkehr

Die Bundespolizei appelliert an alle Bahnreisenden, insbesondere im Fernverkehr, die Aufmerksamkeit für ihr Reisegepäck zu erhöhen. Gepäck sollte stets im Blick behalten und Wertgegenstände sicher verwahrt werden. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend dem Zugpersonal gemeldet werden.

  • Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen
  • Wertsachen möglichst am Körper tragen oder sicher verstauen
  • Bei Diebstahl sofort Anzeige erstatten
  • Von besonderer Bedeutung ist das rechtzeitige Erstatten einer Anzeige bei Eigentumsverlust. Videoaufzeichnungen von Bahnsteigen stehen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung und können für die Ermittlungen entscheidend sein.

    Räumliche Zuständigkeit der Bundespolizei

    Die Bundespolizei ist für Sicherheit und Strafverfolgung auf dem deutschen S-Bahnnetz mit rund 210 Haltepunkten auf etwa 440 Streckenkilometern verantwortlich. Zum Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München zählen neben der Stadt München die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

    Die Behördenwache und der Ermittlungsdienst befinden sich in der Denisstraße 1, etwa 500 Meter vom Münchner Ostbahnhof entfernt. Weitere Dienststellen gibt es am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising.

    title="Weitere Informationen der Bundespolizei"

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    title="Aktuelle Meldungen der Bundespolizei Bayern"

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    Die jüngsten Diebstähle zeigen, wie wichtig Wachsamkeit und umsichtiges Verhalten bei Bahnreisen sind. Die Bundespolizei setzt ihre Ermittlungen fort und steht für Hinweise und Unterstützung zur Verfügung.

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