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TUM und Münchner Feuerwehr starten Brandschutz-Kooperation bis 2031

Gemeinsam forschen sie an Lithium-Ionen-Brandbekämpfung, neuen Taktiken und Baustoff-Sicherheit

Von Redaktion

Die Technische Universität München (TUM) und die Branddirektion München bündeln ab sofort ihre Kräfte für einen zukunftsfähigen Brandschutz. Im Rahmen der neu ins Leben gerufenen „Munich Fire Science Partnership“ gehen beide Institutionen eine langfristige Forschungskooperation ein, die zunächst bis November 2031 angelegt ist.

Forschung für nachhaltigen Brandschutz

Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen moderne Herausforderungen wie das Löschen von Lithium-Ionen-Akkus und die Entwicklung neuer Erstangriffstaktiken für die Feuerwehr. Auch die Bewertung moderner Baustoffe hinsichtlich ihrer Sicherheit sowie innovative Einsatztaktiken im urbanen Raum gehören zu den Schwerpunktthemen der Initiative.

  • Löschen von Energiespeichern (u.a. Lithium-Ionen-Akkus)
  • Entwicklung und Analyse neuer Erstangriffsstrategien
  • Sicherheitsbewertung moderner Baustoffe
  • Neue Taktiken für Einsätze in städtischen Umgebungen
  • Die Partnerschaft kombiniert die wissenschaftliche Expertise der TUM mit der Einsatzpraxis der Feuerwehr München.

    Verknüpfung von Erfahrung und Wissenschaft

    Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion München, unterstreicht die Bedeutung dieser Verbindung:

    „Die Feuerwehr lebt überwiegend von Erfahrungsschatz, der aus einzelnen Einsätzen entsteht. Wichtig ist es, dies mit wissenschaftlichen Methoden zu verknüpfen, um allgemeingültige Regeln für alle Situationen ableiten zu können.“

    Praxisnahe Experimente und neue Methoden

    Im Rahmen der Partnerschaft sind praxisnahe Experimente vorgesehen, die Erkenntnisse aus realen Einsätzen gezielt mit wissenschaftlicher Forschung kombinieren. Zudem werden Modelle entwickelt, um das Brandschutz-Sicherheitsniveau quantifizierbar zu machen und Einsparpotenziale zu identifizieren.

    Neue Strukturen an der TUM

    Zum Sommersemester 2025 führt die TUM eine neue School of Design mit dem Department Civil and Environmental Engineering ein. In diese Struktur sind die bestehenden Brandprüflabore integriert, die das Brandverhalten verschiedener Baustoffe und Bauteile erforschen. Damit wird die Verknüpfung zwischen Forschung und Praxis weiter gestärkt.

    Die „Munich Fire Science Partnership“ baut auf einer Reihe bereits erfolgreich durchgeführter gemeinsamer Projekte auf und soll die Grundlagen für einen nachhaltigen, effektiven Brandschutz in München und darüber hinaus schaffen.

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