Verängstigter Hund am Heimstettener S-Bahnhof gesichert

Im Landkreis München rettet die Bundespolizei in Heimstetten einen herrenlosen Hund aus Gleisnähe; Tierheim Riem übernimmt Versorgung.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Am frühen Morgen des 12. Dezember wurde die Bundespolizei am S-Bahnhaltepunkt Heimstetten (Landkreis München) zu einem nicht alltäglichen Einsatz gerufen: Ein verängstigter Hund war von einer Mitarbeiterin der Deutschen Bahn im Gleisbereich entdeckt worden. Die Situation konnte durch das umsichtige Eingreifen der Beteiligten entschärft werden.

Fundhund in Heimstetten: Rettungseinsatz im Bahnverkehr

Gegen 6 Uhr morgens wurde die Bundespolizei über den freilaufenden Hund informiert. Das Tier hielt sich bereits gefährlich nahe an den Gleisen auf. Mit Hilfe einer Mitarbeiterin konnte der sichtlich scheue Hund eingefangen werden – erst ein Stück Brezel half, das Tier zum Dienstfahrzeug zu locken.

Ein anschließender Versuch, den Besitzer über einen Mikrochip zu identifizieren, blieb ohne Erfolg: Der Hund war nicht gechippt. Da keine weiteren Hinweise auf einen Besitzer vorlagen, wurde das Tier dem Tierheim Riem übergeben, wo es nun versorgt wird.

Bundespolizei betont Bedeutung der Kennzeichnung

Die Bundespolizei ruft alle Tierhalter dazu auf, Haustiere per Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Im Verlustfall erleichtert dies das Auffinden und die Rückgabe deutlich. Ohne diese Kennzeichnung können Tiere oft nicht zugeordnet und ihren Besitzern nicht zurückgebracht werden.

Organisatorischer Hintergrund: Die Bundespolizeiinspektion München

Die Bundespolizei ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Bahnanlagen des deutschen S-Bahnnetzes im Raum München. Zum Zuständigkeitsgebiet gehören rund 210 Haltepunkte auf 440 Kilometern Streckennetz – darunter die Landeshauptstadt München sowie zahlreiche umliegende Landkreise. Die Wache und der nichtoperative Dienstsitz befinden sich in der Denisstraße 1, nahe dem Ostbahnhof. Weitere Diensträume gibt es am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising.

Kontakt für Informationen

Bundespolizeidirektion München: Für Auskünfte zum Einsatz und Tierfund

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