Ungeplante Abfallsammlung in Obernau sorgt für Verwirrung

Illegale Abfallsammlung in Aschaffenburg-Obernau am 17. Juli: Amt warnt vor ungenehmigten Einsammlungen von Autos, Elektrogeräten und Co.

Von Redaktion Aschaffenburg1 Min. Lesezeit

In jüngster Zeit sind im Stadtteil Obernau Handzettel verteilt worden, die für den 17. Juli ab 7 Uhr zu einer Abfallsammlung aufrufen. Laut den Aufrufen sollen sämtliche nicht mehr benötigten Gegenstände, darunter sogar Autos, Fahrräder und Elektrogeräte, zur Sammlung bereitgestellt werden. Auch in anderen Stadtteilen könnte es zu solchen Verteilaktionen gekommen sein.

Warnung des Amts für Umwelt- und Verbraucherschutz

Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Aschaffenburg macht darauf aufmerksam, dass diese Sammlung weder angezeigt noch genehmigt wurde. Daher besteht keine Möglichkeit, zu kontrollieren, ob die eingesammelten Abfälle fachgerecht entsorgt oder verwertet werden. Insbesondere das Sammeln von Altfahrzeugen und Elektrogeräten ist generell verboten.

Probleme illegaler Sammlungen

Erfahrungsgemäß nehmen bei solchen Sammlungen die Organisatoren meist nur Gegenstände mit, die für sie noch einen Wert haben. Der Rest bleibt häufig am Straßenrand zurück. Nicht selten werden die aussortierten, unbrauchbaren Dinge anschließend illegal auf Parkplätzen oder in der freien Landschaft entsorgt. Die Beseitigung dieser Abfälle verursacht Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Verhaltenshinweise für Bürgerinnen und Bürger

  • Keine Gegenstände zur Abholung an den Straßenrand stellen.
  • Sammelaufrufe dieser Art ignorieren.
  • Bei verdächtigen Sammelfahrzeugen die Polizei unter der Notrufnummer 110 informieren.
  • Kontakt für Rückfragen

    Bei Fragen oder Hinweisen zu derartigen Aktionen steht das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz zur Verfügung.

    Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz: Stadt Aschaffenburg

    Hinweis zur Kommunikation

    Bitte beachten Sie, dass E-Mail-Nachrichten an die Stadt Aschaffenburg nur mit bestimmten Dateianhängen empfangen werden können, darunter: .pdf, .txt, .csv, .rtf, .docx, .xlsx, .pptx, .ods, .odt, .jpg, .gif, .bmp, .dwg.

    Die Stadt empfiehlt, vor dem Ausdrucken von E-Mails auf die Notwendigkeit zu achten, um Ressourcen zu schonen.

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