Alarmstufe Rot in Bamberg: Geflügelpest bei Kanadagans entdeckt!
Strenge Vorsichtsmaßnahmen für Geflügelhalter sind jetzt unerlässlich
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In jüngster Zeit wurde im Stadtgebiet von Bamberg ein Fall von Geflügelpest bei einer Kanadagans festgestellt. Das betroffene Tier trug das „aviäre Influenzavirus Subtyp H5“ und musste nach dem Nachweis eingeschläfert werden, um die weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern.
Vorsichtsmaßnahmen für Geflügelhalter
Geflügelhalter in Bamberg und Umgebung sind derzeit angehalten, strenge -Maßnahmen einzuhalten. Die Einhaltung dieser Hygienevorschriften ist entscheidend, um eine Einschleppung des Virus in weitere Geflügelhaltungen zu verhindern. Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören:
Handlungsbedarf bei ungewöhnlichen Tierverlusten
Sollten Geflügelhalter einen ungewöhnlich hohen Verlust bemerken, der drei oder mehr tote Tiere innerhalb von 24 Stunden in Beständen unter 100 Tieren umfasst, wird dringend empfohlen, unverzüglich einen Tierarzt zu konsultieren. Diese Verluste könnten ein Hinweis auf eine mögliche Infektion mit der Geflügelpest sein.
Informationen für die Allgemeinheit
Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass für die breite Bevölkerung ein sehr geringes Risiko besteht, sich mit der Geflügelpest anzustecken. Dennoch sollten Bürgerinnen und Bürger den direkten Kontakt mit kranken oder verendeten (Wild-)Vögeln sowie (Wild-)Tieren meiden. Sie sollten diese Tiere keinesfalls berühren. Für Menschen, die engen Kontakt mit infiziertem Geflügel haben, besteht jedoch ein moderates Risiko der Übertragung. Bisher sind in Deutschland keine Fälle einer Infektion bei Menschen bekannt.
Weitere Informationen und Hilfsmittel
Ausführliche Merkblätter und weitere Informationen zur Geflügelpest stehen auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Verfügung. Diese Ressourcen bieten hilfreiche Anleitungen zur Prävention und zum Management von Geflügelpest-Fällen.
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