Artenvielfalt im Altenburger Wald stärken: Kartierung, Schutz und Entwicklungsstätten

Alt- und Habitatbäume werden kartiert und geschützt, Hirschkäfermeiler entstehen, Japanischer Staudenknöterich wird herbizidfrei zurückgedrängt.

Von Redaktion Bamberg1 Min. Lesezeit
Blick durch den Altenburger Wald: Zwischen den Bäumen öffnet sich die Sicht auf Bamberg und die umliegende Landschaft. Im Rahmen des Projekts sollen historische Sichtachsen zur Altenburg schrittweise wiederhergestellt und zugleich wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten und entwickelt werden.

Foto: stadt.bamberg.de

Foto: stadt.bamberg.de

Im Rahmen des Projekts werden wertvolle Alt- und Habitatbäume sowie Totholzstrukturen kartiert und dauerhaft geschützt. Ergänzend sollen Hirschkäfermeiler als Entwicklungsstätten für die seltenen Käfer entstehen. Außerdem werden invasive Pflanzenarten wie der Japanische Staudenknöterich herbizidfrei zurückgedrängt.

Nach Angaben der Mitteilung verfolgt das Vorhaben damit mehrere Ziele zugleich: Es stärkt die Artenvielfalt, erhält historische Waldnutzungsformen, macht die Altenburg wieder besser sichtbar und bewahrt den besonderen Charakter des Altenburger Waldes für kommende Generationen.

Aufgrund seines Modellcharakters wird das Projekt über das Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald) des Bayerischen Umwelt- und Forstministeriums gefördert.

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