Sprache wählen

Ökumenischer Auftakt in Bamberg

Mit einem Gottesdienst in der St.-Martins-Kirche starteten Stadt und Landkreis in die neue Amtsperiode – Vertreter aus Politik, Kirche und Religionsgemeinschaften setzten ein Zeichen für Zusammenhalt.

Von Redaktion Bamberg
Ökumenischer Auftakt in Bamberg
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Martins-Kirche am Grünen Markt haben Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt und Landkreis Bamberg die neue Amtsperiode eingeläutet. Die Feier setzte ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und gemeinsame Verantwortung.

Ökumenischer Auftakt in St. Martin

Gebete, Musik und Segnungen prägten den Gottesdienst, zu dem Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier und Landrat Johannes Maciejonczyk eingeladen hatten. Gemeinsam mit Mitgliedern von Stadtrat und Kreistag sowie zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern nahmen sie an der Feier teil.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Dekan Dr. Markus Kohmann, Helmut Hetzel, der katholischen Dekanin Sabine Hirschmann und Pfarrer Walter Neunhoeffer von der evangelischen Kirche. Auch Vertreter weiterer Religionsgemeinschaften wirkten mit.

Beteiligung verschiedener Religionsgemeinschaften

  • DITIB Bamberg mit Mehmet Çetindere und Imam Muhittin Yurttaş
  • Liberale Jüdische Gemeinde mit Rabbinerin Dr. A. Yael Deusel und Vorsitzendem Shlomo Weißenfels
  • Bahai-Gemeinde mit Birgit Asbeck
  • Alevitische Gemeinde mit Dilek Öznur und Sinem Adigüzel
  • Die Mitwirkung unterschiedlicher Konfessionen und Glaubensrichtungen unterstrich den gemeinsamen Charakter der Feier. In den Beiträgen der Geistlichen stand die Botschaft im Mittelpunkt, dass Gott Kraft, Mut und Zuversicht für alles gebe, was anstehe.

    Musik und Segnung als Zeichen des Aufbruchs

    Für die musikalische Gestaltung sorgten der Polizeisängerchor Bamberg, der Gesangsverein Burgebrach sowie Dekanatskantor Michael Gloos an der Orgel. Damit erhielt der Gottesdienst einen feierlichen Rahmen, der den besonderen Anlass des gemeinsamen Starts in die neue Amtsperiode betonte.

    Ein besonderer Moment war die persönliche Segnung von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier und Landrat Johannes Maciejonczyk durch Dekanin Hirschmann und Pfarrer Hetzel. Beide sollten damit Kraft und Stärke für ihre Aufgaben in den kommenden Jahren erhalten. Auch die Mitglieder des Stadtrates und des Kreistages wurden für ihre kommunalpolitische Arbeit gesegnet.

    Gemeinsames Wertefundament für die politische Arbeit

    Oberbürgermeister Sebastian M. dankte Johannes Maciejonczyk für die Idee, den Start in die neue Amtsperiode unter Gottes Segen zu stellen. Die Initiative habe ihn sofort überzeugt. Zugleich betonte er, dass die christliche Werteordnung auch im Jahr 2026 eine wichtige Richtschnur für politische Entscheidungen bilde, ohne eigenständige Entscheidungen zu ersetzen.

    Johannes Maciejonczyk erklärte, sein christlicher Glaube gebe ihm Halt und Orientierung, auch im öffentlichen Amt. Besonders hob er hervor, dass Landkreis und Stadt Bamberg erstmals gemeinsam einen Gottesdienst zum Beginn einer neuen Wahlperiode feiern. Für ihn und Sebastian M. Niedermaier sei dies ein sichtbares Zeichen für vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein gemeinsames Wertefundament.

    Ein gemeinsamer Beginn mit symbolischer Bedeutung

    Die Feier verband religiöse Elemente mit einem politischen Auftakt und stellte die gemeinsame Verantwortung in den Mittelpunkt. Der ökumenische Gottesdienst in St. Martin machte deutlich, dass der Beginn der neuen Amtsperiode nicht nur institutionell, sondern auch gemeinschaftlich und bewusst gestaltet wurde.

    Zu der Mitteilung wurden Bilder vom Gottesdienst in St. Martin angekündigt.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: