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Sozialstrukturatlas Bamberg: sechste Ausgabe zur kleinräumigen Lage von Demografie und sozialen Strukturen

Von Redaktion Bamberg2 Min. Lesezeit
Die Stadt Bamberg hat die sechste Ausgabe des Sozialstrukturatlas aufgelegt. Durch den Wohnungsbau auf dem Lagarde-Campus ist der Anteil an Sozialwohnungen gestiegen.

Foto: Hajo Dietz

Foto: Hajo Dietz

Die Stadt Bamberg hat die sechste Ausgabe ihres Sozialstrukturatlas vorgelegt.

Die Veröffentlichung stellt soziale und demografische Strukturen kleinräumig vergleichbar dar.

Der Atlas nutzt dafür 32 Indikatoren.

Der Atlas zeigt außerdem gesamtstädtische Entwicklungen über mehrere Jahre.

Der aktuelle Atlas bestätigt Bamberg im regionalen Vergleich weiterhin als eher junge Stadt.

Der demografische Wandel schreitet auch in Bamberg deutlich voran.

Bamberg hat innerhalb Oberfrankens unter den kreisfreien Städten das niedrigste Durchschnittsalter.

Das Durchschnittsalter der Stadtbevölkerung stieg von 42,5 Jahren im Jahr 2022.

Im Jahr 2025 lag das Durchschnittsalter bei 43,0 Jahren.

Der Anteil der Menschen ab 65 Jahren stieg von 19,7 Prozent im Jahr 2022.

Im Jahr 2025 lag der Anteil bei 20,6 Prozent.

Die Stadt nennt Anforderungen bei Mobilität als Folge dieser Entwicklung.

Die Stadt nennt Anforderungen beim altersgerechten Wohnen als Folge dieser Entwicklung.

Die Stadt nennt Anforderungen bei wohnortnaher Versorgung als Folge dieser Entwicklung.

Die Stadt nennt Anforderungen bei Pflege- und Unterstützungsangeboten als Folge dieser Entwicklung.

Deutliche Unterschiede zwischen den Sozialräumen

Die Ausgangslagen unterscheiden sich deutlich zwischen den Sozialräumen.

Im Sozialraum Bamberg-Nord sind nicht einmal zehn Prozent der Einwohner 65 Jahre.

oder älter.

Im Sozialraum Bruderwald sind es mehr als jeder dritte Einwohner.

Das Durchschnittsalter weicht zwischen beiden Sozialräumen stark voneinander ab.

In Bamberg-Nord liegt das Durchschnittsalter bei 36,7 Jahren.

Im Bruderwald liegt das Durchschnittsalter bei 49,8 Jahren.

Auch bei der Zusammensetzung der Bevölkerung gibt es Unterschiede.

Im Sozialraum Wildensorg liegt der Anteil der Menschen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit bei 5 Prozent.

Im Sozialraum Volkspark und Gereuth/Südflur liegt der Anteil bei etwa 33 Prozent.

Soziale Lage und Arbeitsmarkt

Auch die soziale Lage zeigt Unterschiede zwischen den Sozialräumen.

Bei der Sozialwohnungsdichte gab es nach Jahren des Rückgangs erstmals wieder einen leichten Anstieg.

Im Jahr 2025 gab es in Bamberg 20,3 Sozialwohnungen je 1.000 Einwohner.

Die Stadt nennt dafür neue Wohnungen auf dem Lagarde-Gelände.

Die Stadt nennt dafür außerdem 35 Altbestände.

Die 35 Altbestände wurden neu in die kleinräumige Auswertung aufgenommen.

Der Arbeitsmarkt zeigt ein gemischtes Bild.

Der Anteil der Beschäftigten stieg von 60 Prozent im Jahr 2020.

Im Jahr 2025 lag der Anteil bei knapp 65 Prozent.

Die Arbeitslosenrelation stieg im Vergleich zu den Vorjahren.

Im Jahr 2025 lag die Arbeitslosenrelation bei 4,3 Prozent.

Grundlage für Fachplanungen

Der Sozialstrukturatlas bündelt Zahlen und Daten für interne und externe Nutzungen.

Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp kommentierte die Veröffentlichung.

Glüsenkamp sagte, der Atlas helfe Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Glüsenkamp sagte außerdem, der Atlas helfe genauer hinzuschauen.

Er nennt den Blick auf einzelne Sozialräume als wichtigen Teil.

Dieser Blick zeige, wo sich Veränderungen abzeichnen.

Dieser Blick zeige auch, wo unterschiedliche Entwicklungen parallel stattfinden.

Der Atlas liefere keine fertigen Erklärungen, so Glüsenkamp.

Der Atlas gebe aber die Grundlage für die Suche nach Ursachen.

Die Suche soll gemeinsam mit Fachstellen und Menschen vor Ort erfolgen.

Dabei sollen Bedarfe und passende Maßnahmen geklärt werden.

Quelle

Der Sozialstrukturatlas kann unter www.stadt.bamberg.de/Bürgerservice/Ämter/Amt-für-Inklusion/Sachgebiet-Sozialplanung/ abgerufen werden.

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