Wasserwirtschaftsamt Kronach bittet um Zurückhaltung bei der Entnahme von Oberflächenwasser

Trockenheit und Hitze: Das Wasserwirtschaftsamt Kronach bittet in Oberfranken, kein Wasser aus kleinen Bächen und Gräben zu entnehmen.

Von Redaktion Bamberg1 Min. Lesezeit

Angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen wird die Bevölkerung in Oberfranken gebeten, derzeit kein Wasser aus kleinen oberirdischen Gewässern zu entnehmen. Darauf weist das Wasserwirtschaftsamt Kronach in einer aktuellen Mitteilung hin.

Nach Angaben der Behörde werden an den meisten Fließgewässern in ganz Oberfranken derzeit niedrige Abflüsse registriert. Besonders betroffen sind kleinere Bäche, deren Wasserstände voraussichtlich weiter sinken werden. Teilweise sei sogar mit einem vollständigen Austrocknen einzelner Gewässer zu rechnen.

Gewässer stehen unter starkem Stress

Die anhaltende Trockenheit belastet die Gewässer bereits erheblich. Nach der Mitteilung führen steigende Wassertemperaturen und ein sinkender Sauerstoffgehalt dazu, dass Fische, Kleinstlebewesen und Pflanzen massiv unter Druck geraten.

Jede zusätzliche Wasserentnahme verschärft diese Situation nach Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes weiter. Für die ohnehin stark gestressten Lebewesen bedeute dies eine zusätzliche Belastung.

Bitte kein Wasser aus Bächen und Gräben entnehmen

Die Bevölkerung wird deshalb dringend gebeten, kein Wasser aus kleinen oberirdischen Gewässern wie Bächen oder Gräben zur Bewässerung von Gärten, Grünflächen oder landwirtschaftlichen Flächen zu entnehmen.

Nach Angaben der Behörde hilft jeder Beitrag zum Schutz der Gewässer dabei, die ökologischen Folgen der aktuellen Niedrigwassersituation zu begrenzen.

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