Badeverbot an Südsee und Brückenhaussee in Baunach

In Baunach gilt vorsorglich ein Badeverbot für Südsee und Brückenhaussee wegen Blaualgenverdacht nach Sauerstoffmangel. Feuerwehr im Einsatz.

Von Redaktion Baunach1 Min. Lesezeit
Badeverbot an Südsee und Brückenhaussee in Baunach

Foto: Evelina Bayerlein

Foto: Evelina Bayerlein

In Baunach gilt für den Südsee und den Brückenhaussee vorsorglich ein Badeverbot. Das Gesundheitsamt hat die Maßnahme nach Angaben der Stadt wegen des Verdachts auf Blaualgen ausgesprochen.

Auslöser ist ein deutlicher Rückgang des Sauerstoffgehalts in beiden Gewässern. Die anhaltende Wärmeentwicklung und die Bewölkung der vergangenen Tage hätten dazu geführt, dass die Unterwasserpflanzen weniger Sauerstoff produzieren konnten. Infolge des Sauerstoffmangels seien bereits Fische verendet. Zudem habe sich auf den Seen ein Algenteppich gebildet.

Maßnahmen zur Stabilisierung

Seit dem gestrigen Donnerstag sind die Freiwillige Feuerwehr Baunach sowie das Technische Hilfswerk aus Bamberg, Breitengüßbach und Bad Staffelstein im Einsatz, um die Lage zu verbessern. Der örtliche Angelverein pumpt bereits seit Donnerstagmittag Sauerstoff in die Seen. Nach Freigabe durch das zuständige Wasserwirtschaftsamt soll das THW zusätzlich Frischwasser aus dem Main in die Seen pumpen.

Ziel der Maßnahmen ist es, den Sauerstoffgehalt im Wasser zu erhöhen und die Situation in den betroffenen Gewässern zu stabilisieren.

Weitere Untersuchung am Montag

Am kommenden Montag sollen Wasserproben entnommen und untersucht werden. Damit sollen die aktuellen Werte ermittelt und insbesondere der Verdacht auf Blaualgen überprüft werden.

Die Bevölkerung wird gebeten, bis auf Weiteres nicht im Südsee und im Brückenhaussee zu schwimmen oder mit den Gewässern in Kontakt zu kommen. Das Badeverbot gilt so lange, bis nach der Untersuchung eine entsprechende Freigabe erteilt werden kann. Über die weitere Entwicklung und das Ergebnis der Beprobungen soll informiert werden.

Die Stadt dankt allen Einsatzkräften, dem Angelverein, den beteiligten Behörden sowie allen Landwirten und sonstigen Helfern für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

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