70 Jahre nach dem Holocaust: Mirjam Presslers Werke im Fokus
Büchervorstellung im Salzstadel – Ein Abend voller Erinnerungen und Reflexionen


Büchervorstellung zu Ehren von Mirjam Pressler im Salzstadel
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "80 Jahre Frieden - Perspektiven auf das Jahr 1945" wird am 17. Februar eine besondere Lesung mit Werken von Mirjam Pressler im Salzstadel stattfinden.
Ein Leben im Zeichen der Erinnerung
Antisemitismus, Judenverfolgung und Holocaust – sowie die bis heute komplexe Aufarbeitung der NS-Vergangenheit – prägten das Schaffen von Mirjam Pressler zutiefst. Ihre Werke werden anlässlich der Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus“ gewürdigt, um diese bedeutenden Themen lebendig zu halten.
Am Montag, den 17. Februar, um 18.30 Uhr verspricht die kommentierte Lesung mit dem Titel „Massel – Wie es Mirjam Pressler gelang, jedem ihrer Romane über Pogrome, Holocaust und Antisemitismus ein positives Ende zu geben“ eindrucksvolle Einblicke. Frank Griesheimer, Presslers langjähriger Lektor, und die Schauspielerin Katharina Schmirl werden vier ausgewählte Werke vorstellen.
Einblicke in literarische Schatzkammern
Diese Bücher erstrecken sich historisch von den Kreuzzügen über die NS- und Nachkriegszeit bis zum heutigen jüdischen Leben in Deutschland.
Hinter den Kulissen
Frank Griesheimer gewährt zudem Einblicke in Presslers Lebensweg und Werkstatt. Ihr Leben und Schaffen in Landshut wird durch Anekdoten und persönliche Erzählungen lebendig.
Praktische Informationen
Tickets für den Abend sind ab 17.30 Uhr an der Abendkasse zum Preis von vier Euro erhältlich. Schüler*innen ab der 9. Klasse haben freien Eintritt. Einlass ist ebenfalls ab 17.30 Uhr, es gilt freie Platzwahl.
Bis zum 18. Februar wird in der Stadtbücherei im Salzstadel eine Auswahl von Presslers Büchern präsentiert.
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