Nach Großbrand: Grundwasser in Landshut auf dem Weg zur Besserung
Verbesserte Werte, aber Warnungen für Anwohner bleiben bestehen

Aktuelle Entwicklungen zur Grundwasserverunreinigung in Landshut
Ein Großbrand im August letzten Jahres führte zu einer Verunreinigung des Grundwassers im Industriegebiet von Landshut. Durch die Löscharbeiten bei einem Lebensmittelhersteller an der Altdorfer Straße gelangte Löschwasser bis ins Grundwasser.
Untersuchungsergebnisse begrenzen Gefahrenbereich
Nach umfangreichen Untersuchungen im Spätherbst 2024, die in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Wasserwirtschaftsamt Landshut durchgeführt wurden, konnte der Gefährdungsbereich deutlich reduziert werden. Benedikt Haseneder, Leiter des Amts für Umwelt-, Klima- und Naturschutz, äußerte sich positiv über die Ergebnisse. „Vom anfänglich recht großen Warnbereich bleibt erfreulicherweise kaum etwas übrig“.
Warnung für den restlichen Bereich bleibt bestehen
Obwohl sich die Lage verbessert hat, bleibt ein kleiner Bereich direkt neben dem Firmengelände weiterhin als Warnzone. Hier wurden noch geringe Schadstoffkonzentrationen festgestellt, wobei Nickel eine Ausnahme bildet.
Trinkwasser bleibt unberührt
Die Einwohner von Landshut können beruhigt sein: Das Trinkwasser (Leitungswasser) ist von der Kontamination nicht betroffen und kann weiterhin bedenkenlos verwendet werden.
Bildbeschreibung: Im rot markierten Bereich des Industriegebiets wird aufgrund der Verunreinigung weiterhin vor der Nutzung von Grundwasser gewarnt.
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