Angriff am S-Bahn-Haltepunkt Laim
23-Jähriger bei Auseinandersetzung verletzt – Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise

Am frühen Samstagmorgen kam es am S-Bahn-Haltepunkt Laim in München zu einem ernsten Vorfall. Ein 23-jähriger Peruaner wurde bei einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe Unbekannter verletzt, während sein 22-jähriger Begleiter unverletzt blieb. Die Bundespolizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung, um den Vorfall aufzuklären.
Angriff am Haltepunkt Laim
Gegen 02:10 Uhr gerieten der 23-Jährige und sein deutscher Begleiter am Bahnsteig zunächst verbal mit einer etwa siebenköpfigen Gruppe in Streit. Die genauen Hintergründe dieser Auseinandersetzung sind zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Nach Angaben der Bundespolizei wurden die beiden Männer vom Bahnsteig gedrängt, beleidigt und bedroht. Anschließend eskalierte die Situation: Mehrere Täter attackierten die beiden gemeinschaftlich.
Nach der Tat flüchteten die Unbekannten unerkannt vom Ort des Geschehens. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief ohne Erfolg.
Verletzungen und Ermittlungen
Der 23-jährige Peruaner erlitt Verletzungen im Mundbereich sowie eine Platzwunde an der Augenbraue. Sein Begleiter blieb bei dem Übergriff körperlich unversehrt. Die Bundespolizei hat umgehend Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung aufgenommen.
Zeugen werden gebeten, sich zu melden
Die Bundespolizei hofft auf Unterstützung durch Zeugen, die zwischen 02:10 Uhr und 02:30 Uhr im Bereich des Haltepunktes Laim Beobachtungen gemacht haben. Hinweise können telefonisch an die Bundespolizei unter folgender Nummer übermittelt werden:
Hintergrund: Zuständigkeiten der Bundespolizei
Die Bundespolizei ist für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Bahn zuständig. Das deutsche S-Bahnnetz in München umfasst 210 Bahnhöfe und Haltepunkte und erstreckt sich über 440 Streckenkilometer. Der Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München deckt neben der Landeshauptstadt auch die angrenzenden Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg ab.
Weitere Informationen
Bürgerinnen und Bürger können sich für Informationen rund um die Bundespolizei im Bahnverkehr an die Dienststellen in der Denisstraße 1 oder an die weiteren Standorte am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising wenden.
Die Ermittlungen dauern an. Die Bundespolizei appelliert an alle möglichen Zeugen, sich zu melden, um zur Aufklärung des Falles beizutragen.
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