Bundespolizei fasst flüchtigen Häftling bei Kiefersfelden

Die Bundespolizei hat am Sonntag, 27. September, an der Inntalautobahn A93 bei Kiefersfelden einen flüchtigen Häftling gefasst. Der Italiener hätte wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eine Freiheitsstrafe verbüßen müssen, war jedoch nach Angaben der Bundespolizei nach seinem Hafturlaub Anfang September nicht in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg zurückgekehrt.
Der Mann wurde im Zuge einer Grenzkontrolle nahe Kiefersfelden überprüft, nachdem er sich in einem in Polen zugelassenen Bus nicht ausweisen konnte. Er erklärte, er habe keinen Pass mehr, weil ihm dieser gestohlen worden sei. Anhand der mitgeführten Dokumente konnten die Beamten schließlich seine Personalien feststellen.
Die Bundespolizei stellte dabei fest, dass der 57-Jährige polizeilich gesucht wurde. Er hatte seinen Hafturlaub eigenmächtig verlängert und sich zwischenzeitlich offenbar in Deutschland und Italien aufgehalten.
Im Anschluss an die Kontrolle ließ sich der Italiener widerstandslos festnehmen. Die Bundespolizei brachte ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Nach Angaben der Behörde wird er voraussichtlich noch bis April 2027 in Haft bleiben müssen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.