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Mehrere Einsätze der Bundespolizei im Münchner Bahnbereich

Am zweiten Wiesnsonntag hatte die Bundespolizei in München mehrere Einsätze.
Der Tag war der 27. September.
Die Einsätze fanden im Münchner Bahnbereich statt.
Betroffen waren die Hackerbrücke, der Hauptbahnhof und der Ostbahnhof.
Die Bundespolizei nannte als Gründe sexuelle Belästigung und Körperverletzung.
Die Bundespolizei nannte auch Verstöße gegen eine Allgemeinverfügung.
Außerdem meldete die Bundespolizei einen tätlichen Angriff auf einen Bundespolizisten.
Die Bundespolizei meldete außerdem die Vollstreckung von zwei Haftbefehlen.
Sexuelle Belästigung an der Hackerbrücke endet mit Körperverletzung
Gegen 00:45 Uhr alarmierten sich Einsatzkräfte am Haltepunkt Hackerbrücke.
Sie bemerkten eine körperliche Auseinandersetzung.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35 Jahre alter Jemenit betroffen sein.
Der Mann soll aus Fürstenfeldbruck stammen.
Der Mann soll zuvor unbekannte Frauen in einer Menschenmenge unsittlich berührt haben.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Frauen bislang unbekannt.
Ein 20 Jahre alter Deutscher sprach den Mann auf sein Verhalten an.
Danach soll es zu einem verbalen Streit gekommen sein.
Im weiteren Verlauf soll der 35 Jahre alte Mann den 20 Jahre alten Mann geschlagen haben.
Der Geschädigte klagte anschließend über Schmerzen im Kopfbereich.
Der Geschädigte brauchte keine sofortige medizinische Behandlung.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 35 Jahre alten Mann 0,4 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Beteiligten die Dienststelle verlassen.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.
Die Ermittlungen gelten auch für den Verdacht der Körperverletzung.
Gesucht sind vor allem die bislang unbekannten Frauen.
Gesucht sind auch Zeuginnen und Zeugen.
Hinweise nahm die Bundespolizei unter der Telefonnummer 089 515550-0 entgegen.
32-Jährige verletzt Bundespolizisten am Hauptbahnhof
Gegen 18:45 Uhr beobachteten zivile Einsatzkräfte eine Frau am Hauptbahnhof Nord.
Die Frau war 32 Jahre alt.
Die Bundespolizei beschreibt sie als spanische Staatsangehörige.
Die Frau soll eine Flasche zu Boden geworfen haben.
Die Beamten wollten die Frau kontrollieren.
Die Frau verweigerte die Angabe ihrer Personalien.
Die Frau versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.
Für die Feststellung der Identität sollte sie zur Dienststelle gebracht werden.
Die Frau sperrte sich gegen die Maßnahmen.
Die Einsatzkräfte trugen die Frau zur Identitätsfeststellung.
Im weiteren Verlauf trat die Frau zweimal nach einem Bundespolizisten.
Der erste Tritt traf nach Angaben des Berichts nicht.
Der Beamte konnte den ersten Tritt abwehren.
Der zweite Tritt traf den Beamten im Gesicht.
Die Frau beleidigte außerdem die eingesetzten Beamten.
Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr 1,4 Promille.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an.
Die Staatsanwaltschaft ordnete auch eine richterliche Vorführung an.
Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Frau der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München.
Der betroffene Bundespolizist musste seinen Dienst abbrechen.
Der Beamte musste sich in ärztliche Behandlung begeben.
Die Bundespolizei ermittelt gegen die Frau.
Die Ermittlungen umfassen unter anderem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Die Ermittlungen umfassen auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Außerdem ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung.
Die Bundespolizei ermittelt auch wegen Beleidigung.
Messer an der Hackerbrücke sichergestellt
Gegen 12:40 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte am Haltepunkt Hackerbrücke zwei Männer.
Ein Mann war 43 Jahre alt.
Der zweite Mann war 32 Jahre alt.
Der 43 Jahre alte Mann war Deutscher.
Der 32 Jahre alte Mann war Schwede.
Die Beamten fanden bei dem 43 Jahre alten Mann ein Taschenmesser.
Die Beamten fanden bei dem 32 Jahre alten Mann zwei Küchenmesser.
Die Messer führten gegen eine Allgemeinverfügung zum Verbot gefährlicher Gegenstände.
Die Einsatzkräfte stellten die Messer sicher.
Gegen den 43 Jahre alten Mann drohten die Beamten ein Zwangsgeld.
Das Zwangsgeld droht bei einem erneuten Verstoß.
Die Beamten stellten fest, dass der 32 Jahre alte Mann bereits zuvor verstieß.
Darum wurde bei ihm ein Zwangsgeld fällig.
Das Zwangsgeld betrug 200 Euro.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnten beide Männer ihren Weg fortsetzen.
Zwei Haftbefehle am Sonntag vollstreckt
Am Sonntag kontrollierten Einsatzkräfte zweimal Männer mit Haftbefehlen.
Gegen 11:55 Uhr kontrollierten Bundespolizisten am Münchner Ostbahnhof einen 37 Jahre alten Mann.
Der Mann war rumänischer Staatsangehöriger.
Gegen den Mann lagen zwei Vollstreckungshaftbefehle vor.
Die Bundespolizei nannte die Staatsanwaltschaften München I und München II.
Die Haftbefehle betrafen Diebstahl.
Noch offen waren Geldstrafen oder Ersatzfreiheitsstrafen.
Die Dauer sollte 20 Tage und 45 Tage betragen.
Der Mann konnte insgesamt 5.950 Euro nicht bezahlen.
Darum lief die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim.
Später am Sonntagabend kontrollierten Bundespolizisten am Münchner Hauptbahnhof einen 55 Jahre alten Mann.
Der Mann war spanischer Staatsangehöriger.
Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I vor.
Der Haftbefehl betraf Betrug.
Der Mann zahlte die Geldstrafe in Höhe von 1.170 Euro.
Damit konnte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen abwenden.
Nach der Zahlung durfte der Mann weitergehen.