Landkreis Würzburg legt ersten Aktionsplan Inklusion vor

Der Landkreis Würzburg stellt seinen ersten Aktionsplan Inklusion vor. Der Kreistag beschloss ihn 2026 als Grundlage, um Barrieren abzubauen und Teilhabe zu stärken.

Von Redaktion LK Würzburg1 Min. Lesezeit
Acht Personen stehen gemeinsam bei der Präsentation des ersten Aktionsplans Inklusion.

Foto: Christian Schuster

Foto: Christian Schuster

Der Landkreis Würzburg hat seinen ersten Aktionsplan Inklusion vorgestellt. Das mehr als 100 Seiten umfassende Dokument soll Kreispolitik und Verwaltung in den kommenden Jahren einen Handlungsrahmen geben, um Barrieren abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen zu stärken.

Der Plan benennt Herausforderungen im Alltag und mögliche Veränderungen durch den Landkreis, die Gemeinden und weitere Akteure. Er umfasst zentrale Lebensbereiche wie Bildung, Arbeit, Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Freizeit, Kultur und Sport.

Grundlage waren Erfahrungen von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen aus der Region sowie Beiträge von Fachstellen, Kommunen und Einrichtungen. Ab 2024 wurden Betroffene und Angehörige befragt und weitere Beteiligungsformate durchgeführt. Der Kreistag beschloss den ausgearbeiteten Aktionsplan 2026 als Grundlage für das weitere Handeln von Politik und Verwaltung.

Landrat Thomas Eberth sagte bei der Vorstellung: „Viele von uns nehmen Barrieren im Alltag gar nicht wahr, weil sie uns selbst nicht betreffen“. Mit dem Plan seien Barrieren systematisch sichtbar gemacht worden; Strukturen müssten so gestaltet werden, dass möglichst alle teilhaben könnten.

Der Aktionsplan ist kostenfrei und auch in Leichter Sprache erhältlich. Er soll in Kürze unter landkreis-wuerzburg.de/aktionsplan-inklusion zum Download bereitstehen.

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