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Landkreis Würzburg legt ersten Aktionsplan Inklusion vor

Der Landkreis Würzburg hat seinen ersten Aktionsplan Inklusion vorgestellt. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt dazugehören. Das Dokument umfasst mehr als 100 Seiten. Es bündelt Ziele und Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe. Es soll Politik und Verwaltung des Landkreises in den kommenden Jahren dabei helfen, Barrieren abzubauen. Barrieren sind Hindernisse. Der Plan soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen stärken. Teilhabe bedeutet, am gesellschaftlichen Leben mitmachen zu können.
Der Plan beschreibt Herausforderungen im Alltag und mögliche Veränderungen. Dafür können der Landkreis, die Gemeinden und weitere Beteiligte etwas tun. Der Plan umfasst wichtige Lebensbereiche: Bildung, Arbeit, Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Freizeit, Kultur und Sport. Mobilität bedeutet, sich von einem Ort zu einem anderen bewegen zu können. Kommunikation bedeutet, sich miteinander auszutauschen.
Grundlage für den Plan waren die Erfahrungen von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen aus der Region. Auch Fachstellen, Kommunen und Einrichtungen brachten Beiträge ein. Kommunen sind Städte, Gemeinden und Landkreise. Ab 2024 wurden Betroffene und Angehörige befragt. Außerdem gab es weitere Formen der Beteiligung. Der Kreistag beschloss den ausgearbeiteten Aktionsplan 2026 als Grundlage für das weitere Handeln von Politik und Verwaltung.
Landrat Thomas Eberth sagte bei der Vorstellung: „Viele von uns nehmen Barrieren im Alltag gar nicht wahr, weil sie uns selbst nicht betreffen“. Eberth sagte auch, mit dem Plan seien Barrieren systematisch sichtbar gemacht worden. Systematisch bedeutet, nach einem geordneten Vorgehen. Laut Eberth müssen die Strukturen so gestaltet werden, dass möglichst alle teilhaben können.
Der Aktionsplan ist kostenfrei und auch in Leichter Sprache erhältlich. Er soll in Kürze unter landkreis-wuerzburg.de/aktionsplan-inklusion heruntergeladen werden können.