Silvester: Pyrotechnik-Verbot an Nürnbergs und Augsburgs Bahnhöfen
Bundespolizei München verstärkt Präsenz vom 28. November bis 4. Januar – Strenge Kontrollen und Sanktionen bei Verstößen
Die Bundespolizeidirektion München hat eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit an den Hauptbahnhöfen Nürnberg und Augsburg bekanntgegeben. Im Zeitraum vom 28. November 2025 bis 4. Januar 2026 gilt dort ein Verbot für das Mitführen gefährlicher Gegenstände, insbesondere Silvesterböller und andere Pyrotechnik. Die Allgemeinverfügungen wurden über verschiedene Kanäle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Strikte Sicherheitsmaßnahmen zu Silvester
Zur Jahreswende kommt es regelmäßig zu sicherheitsrelevanten Vorfällen rund um die Bahnhöfe. Um dem entgegenzuwirken, wird die Bundespolizei in der Silvesternacht ihre Präsenz vor Ort verstärken. Ziel ist es, Gewaltstraftaten und das fahrlässige Zünden von Feuerwerkskörpern am Hauptbahnhof zu verhindern und einen möglichst reibungslosen Ablauf des Reiseverkehrs sicherzustellen.
Einsatzkräfte der Bundespolizei überwachen die Einhaltung des Verbots genau. Bei Verstößen können gefährliche Gegenstände sichergestellt werden. Zusätzlich drohen den Betroffenen straf- oder ordnungswidrigkeitenrechtliche Verfahren und es kann ein Zwangsgeld festgesetzt werden.
Mögliche Folgen bei Verstößen
Hintergrund: Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion München
Die Bundespolizeidirektion München ist mit etwa 250 Mitarbeitenden für das größte Flächengebiet in Bayern zuständig. Ihr Einzugsbereich umfasst 16.082 km², mehr als 1.820 Bahnkilometer und 306 Bahnhöfe und Haltepunkte.
Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und beinhaltet auch Schnellfahrstrecken. Bundespolizeireviere finden sich unter anderem in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg gewährleistet dort die Sicherheit auf dem Gebiet der Eisenbahnen des Bundes und schützt öffentliche Sicherheit und Ordnung.
Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG
Die aktuellen Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG getroffen, um bestmöglichen Schutz der Reisenden und der Bahnanlagen zu gewährleisten.
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