Streit bei Fahrscheinkontrolle am Karlsplatz
München: Zwei Bahnmitarbeitende leicht verletzt – Bundespolizei ermittelt nach Angriff auf 20-Jährigen

Am S-Bahn-Haltepunkt Karlsplatz (Stachus) in München ist es am Montagnachmittag, dem 4. Mai, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Fahrgast und Mitarbeitenden der Deutschen Bahn gekommen. Zwei Beschäftigte wurden dabei leicht verletzt.
Ablauf am Haltepunkt Karlsplatz
Gegen 16:10 Uhr wurde DB Sicherheit zur Unterstützung bei einer eskalierenden Fahrscheinkontrolle hinzugezogen. Im Mittelpunkt des Einsatzes stand ein 20-jähriger afghanischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz, der aufgefordert wurde, sich auszuweisen.
Nach Angaben der Mitteilung verhielt sich der Mann aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Am Haltepunkt Karlsplatz verließ er anschließend den Zug und setzte sein Verhalten fort.
Bedrohung und körperliche Auseinandersetzung
Im weiteren Verlauf bedrohte der Mann Mitarbeitende unter anderem damit, sie ins Gleis zu stoßen. Danach kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Mann zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Als die Bundespolizei eintraf, war er bereits fixiert.
Verletzte und Ermittlungen
Zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit erlitten Verletzungen. Der Tatverdächtige zog sich leichte Blessuren im Gesichts- und Kopfbereich zu; eine ärztliche Behandlung war nach Angaben der Mitteilung nicht erforderlich.
Im Zuge weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 20-Jährige im Besitz eines gültigen Fahrscheins war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freien Fuß entlassen.
Weitere Schritte der Bundespolizei
Ein Atemalkoholtest ergab 0,00 mg/l. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Bedrohung.
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